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Sonntag, 22. September 2013

München im Ausnahmezustand ...

Und jährlich grüßt das Murmeltier. 
Es ist wieder mal soweit, dass Oktoberfest in München. Da heißt es wieder Nerven zu haben und oftmals auch die Augen zu schließen. Einfach nur wegschauen!!! Oder doch nicht? An sich ist dieser zweite Fasching in seiner bayrischen Verkleidungspracht ein Augenschmaus der besonderen Art. Doch mit dieser Verkleidung verändert sich leider oftmals auch das Wesen des Trägers. 

Wer behauptet, dass in den Strassen Münchens nichts los ist, den lade ich gern zur einer nächtlichen Rundfahrt ein. Das Martinshorn ist die Musik der Nacht (auch am Tage) und das Blaulicht sorgt für die richtige Beleuchtung. Das fahren mit dem Auto bei Nacht entpuppt sich als eine große Herausforderung. Slalom um besoffene Passanten - nicht ganz einfach. Gleichfalls der Kreuzzug der Taxifahrer. Wobei ich das Gefühl habe, dass viele Taxifahrer extra nach München gekommen sind und mit fehlender Kenntnis (bzgl. der Routen) in hiesigen umher wildern. Nicht ganz ungefährlich für den allgemeinen  Straßenverkehr. Oder sind sie vielleicht doch nur vom Dunst ihrer "Passagiere" verzaubert? 
Jo mei, wie der Bayer sagt ...

Wo ist das Sams?! Ich habe da einen Wunsch, oder zwei oder drei?!

Eine Freundin fragte mich mal, ob es wirklich so schlimm für mich sei. Nein, entgegnete ich, schlimm ist es wenn ich mir in den Finger schneide. Die Wiesenzeit ist für mich wie ein Giftgas-Angriff mit folgenschweren Auswirkungen!

Wie auch immer - wenn Wiesen dann richtig! Aber wo soll's hingehen? Harry G weiß zu berichten. 


Also dann, ein Prosit der Gemütlichkeit ...




Samstag, 15. September 2012

Schall & Rauch



Als man die Luft noch schneiden konnte...
Ein kleines Resümee.

Wir erinnern uns noch, als Rauchwolken uns umwogen und diese kräftig inhalierten.
 Stinkend, verraucht, die Lungen voll gepumpt und die eigene Nase hat nicht mehr wahrgenommen als die einer überzüchteten Katze.
 Vorbei sind die Jahre als Räucherware, und ich bin froh darum.
 Dass dies ein Eingriff in die freien Rechte war, daran mag ich nicht zweifeln. Aber hat es geschadet? Anfängliche Einbußen waren vernehmbar und das die Eckkneipe daran schwer erkrankte bleibt nicht unerwähnt. Aber es hat uns auch etwas „gesundes“ gebracht und für viele hat es auch zu einem „genussvollen“ Gang vor die Tür geführt. Und wie schaut es jetzt nach den Jahren aus, verzeichnen wir noch immer starke Einbußen? Aus meinem Umfeld heraus – nein. Einige Charles Bukowskis bleiben zwar aus aber sei es drum.
 Darüber hinaus kann sich unser eins über eine bessere Wahrnehmung seiner Geruchs- und Geschmacksknospen freuen.  Es ist erstaunlich und freudig zu beobachten, wenn ich mit bestimmten Kräutern und Gewürzen an der Bar arbeite.  Aufsteigende Aromen schwängern die Luft und Gäste werden dadurch gelockt, durch Beobachtungen zu folgen und zu fragen, was man denn gerade zaubert.
 Anlass genug, um sich jetzt einen würzigen und aromatischen Old Fashioned mit frischem Rosmarin und Kardamom zu mixen und dazu  eine Ashton Corona Zigarre zu schmauchen.

Cheers ;-))

Sonntag, 22. Juli 2012

Gier...

Was, wenn Verstand und Vernunft verschlissen sind, sich Moral von Morast kaum noch unterscheiden?!
Wie soll man verstehen, wenn  Präventivschläge der Dank deiner Verwurzelung sind und Lügen als Fäden für ein ganzes Netz gesponnen werden?!
Ich danke für eine lange und lehrreiche Zeit, doch jetzt ist genug.  An jene  verlogenen Egozentriker, möge euch der Pfad der Wahrheit begegnen und euer Tun und Handeln im wahrhaften Glanze erscheinen.   

Dienstag, 17. Januar 2012

19 Bonnie & Clyde 34...

Eine Nachricht die ich im Radio hörte und die mich zu diesem Post veranlasste...

Bonnie und Clyde, wer kennt sie nicht, dass berühmte Gangsterpaar aus den 30er Jahren der USA-Geschichte.
Filme wurden darüber gedreht und Lieder verfasst (mitunter auch die Die Toten Hosen), aber in welcher Form diese Namen wieder Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist schon etwas eigen. Am 21. Januar sollen Waffen, eine Maschinenpistole als auch ein Schrotgewehr, von Bonnie und Clyde in ein Auktionshaus in Missouri versteigert werden. Mehr dazu hier...

Wer sich für die Biografie des berühmten Gangsterpaares interessiert, für den habe ich hier etwas zu lesen.

Nun kann man denken wie man will und die Versteigerung als moralische Frage/Ansicht  aufbringen, die ich für mich schon beantwortet habe. Amerikaner...

Dennoch spukte es gleich in meinem Kopf und es kreierte sich darin in ungewollter Weise eine Mixtur, die ich gleich ausprobieren musste. Puristisch, eigen und doch amerikanisch...
Und das kam dabei raus - ein kräftiger amerikanischer Whiskey - guter Cognac - Kaffeebohnen - Zucker - Cocktail Bitter.

4cl Bourbon oder Rye Whiskey 
(Makers Mark Bourbon W. oder Pikesville Rye W.)
1cl Coganc 
(Rémy Martin VSOP)
6 Dashes Angostura Bitter 
(oder auch 4 Dashes Angostura und 3 Dashes TBT Creole Bitter)
6 Kaffeebohnen 
1 Würfelzucker

Ich weiß, ziemlich viel "oder", aber ich kann mich einfach noch nicht festlegen. Kommt noch!


 Zubereitung:    


- 19 Bonnie & Clyde 34 Cocktail -

Die Kaffeebohnen und den Zuckerwürfel im Shaker gut zerstoßen, alle weiteren Zutaten hinzu geben und mit der Rückseite des Barlöffels (Stößel) weiter stoßen und rühren, bis der Zucker gut aufgelöst ist. Das Ganze nun gut shaken und durch ein Feinsieb in ein Cocktailglas abseihen.

Klare Ansage, nichts für Safttrinker, vielmehr für Puristen die es kräftig mögen und ein Hauch von Kaffee nicht verschmähen.
Ich widme diesen "19 Bonnie & Clyde 34 Cocktail" den 30er Jahren der USA-Geschichte, auf das man nichts vergesse. 

Cheers!






Freitag, 30. Dezember 2011

Silvester...


Es ist soweit, 2012 steht vor uns.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Feiern und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Danke...

Heute möchte ich mich wieder einmal für ein besonderes Geschenk bedanken, eine Flasche Monkey 47.
Das dieser Gin wirklich eine Besonderheit ist (für mich allemal) dürfte vielen ja nun schon bekannt sein, denn es wurde viel und ausgiebig darüber berichtet. Nein? Ein Link zur Information.


Darüber hinaus möchte ich Dir, mein lieber Freund, nochmals zur Vaterschaft gratulieren.


Und wer gern mal den frisch gewordenen Vater besuchen möchte, den kann ich dazu seinen Laden "Laura's" in Dachau sehr empfehlen.
Ein kleines aber sehr feines Restaurant, sehr gute Küche und tolle Weine.
Schade nur, dass dieser nicht in München ist - für mich zu mindestens, denn dann wäre ich öfter da.
Für all meine Leser die irgendwann mal in Dachau sein sollten, schaut vorbei und genießt das tolle Ambiente, Küche und Getränke (Reservierung ist vom Vorteil).


Dienstag, 4. Oktober 2011

Stammgäste?!

Wer kennt sie nicht, die immer wiederkehrenden und nervigen Gäste, die man ungern in die Kategorie  "Stammgäste" einstuft.

Sie - schleicht zur späten Stunde außen um den Laden herum und inspiziert das Innere durch das Fenster. Marschiert dann anschließend wie die GSG 9 in den Laden und macht halt an der Bar, um ihre blöde Frage zu stellen " Sind die Cocktails jetzt vergünstigt?". Was für eine bescheuerte Frage, denn die Antwort ist ihr bekannt. Schnell den Drink gezaubert und Ohren gespitzt, denn jetzt beginnt ein Schlürf-Konzert der feinen Art. Ausgetrunken und mit ein paar Cent Trinkgeld zum Dank,  verlässt SIE  (Gott sei Dank) die Bar.
PS: Ich habe den ganzen Abend nur auf DICH gewartet...

Oder meine zwei Jungs, die mich mindestens dreimal die Woche beehren.
Und täglich grüßt das Murmeltier
Jedes mal das gleiche. Fußball, Autos und Handys. Nichts gegen diese Themen, aber das man sich jedes mal dabei NEU entdecken kann - nervig und verwunderlich. Man sollte weghören, könnte man meinen, aber diese Unterhaltungen verlaufen zu endlosen Diskussionen - Lautstark!
Ich kann es nicht mehr hören!!!
Ach gäbe man diesen Herren doch nur die Chance, DIE SIE VERDIENT HABEN, so hätten wir die Besten Fußballer,- Handys,-Autos und und und auf der Welt. Aber nein, die (ihre) Welt wird bei mir an der Bar gestaltet und endlos (Inhaltslos) diskutiert und geformt.

Zum Glück sind es nur sehr sehr wenige (Stamm)-Gäste, über deren Erscheinen ich leider nur die Augenbraue hochziehen kann. Es sind aber genau jene, die mich oft an meine Grenzen bringen. 

Ich fordere Schmerzensgeld!!!



Freitag, 30. September 2011

Absolute Leere...

Gestern bin ich darauf angesprochen worden, was denn mit meinem Blog los wäre bzw. vielmehr, warum sich hier nichts tut.

Meine liebe Leserschaft, es ist nicht das erste mal, dass ich die Feder ruhen lasse.
Der Grund???
Es sind persönliche Belange, die mich zu sehr eingenommen haben und erschwert kommt hinzu, dass mir meine berufliche Wirkungsstätte gerade die Leidenschaft und Kreativität zerfrisst.

Oft saß ich da und wollte schreiben...
Aber was soll man aus einer Leere heraus schreiben?!

Ich verspreche Besserung und werde dieses Blog nicht verrotten lassen.

Auf baldige News,

B@rGeist

Mittwoch, 27. Juli 2011

Spaniens Herzschlag für Gin

Das Spanien weltweit auf Platz 2 im Gin- Konsum steht, dürfte wohl vielen bekannt sein. 
Schön anzusehen, wie die Spanier es zu demonstrieren wissen...



Donnerstag, 21. Juli 2011

European Cocktail Museum

Hoppla...

Durch Zufall bin ich heute über (m)eine Broschüre " Bar Tours Berlin" vom BCB aus dem Jahre 2008 gestolpert. Beim nochmaligen durchstöbern ist mir wieder das Logo mit Web- Adresse des European Cocktail Museum aufgefallen. Grund genug um gleich mal die Web- Adresse einzugeben. Und?! Nichts!!!
Schade, dass sich hier noch nichts getan hat. Woran liegt es? Diese Frage wird sicherlich Herr Helmut Adam besser zu beantworten wissen, der sich in Journalistisch- redaktionelle Verantwortung über diese Web- Seite erklärt.
Nun will ich hier niemanden anprangern, viel mehr nachfragen woran es liegt, dass diese Seite oder vielmehr das Museum noch mit nichts aufwartet.

Zweck dieses Webprojektes: Das European Cocktail Museum widmet sich der Förderung der Barkultur.
So steht es geschrieben!

Was kann man tun, um dieses tolle Projekt zu unterstützen?
Ich hoffe auf weitere Fragen und Antworten, um das Projekt  European Cocktail Museum  evtl. erneut in Bewegung zu bringen.  

Samstag, 14. Mai 2011

Technische Probleme

Vielleicht hat der eine oder andere es bemerkt, technische Probleme bei Blogger führten zu einen kurzem Stillstand und löschten einige veröffentlichte Posts. Was soll man sagen, kann passieren...


Mein Post "Bacardi Cocktail Part II" hat es auch getroffen. Bevor ich diesen aber nun wieder zum lesen einstelle, möchte ich unserem ZeitGeist Gela den Vortritt gewähren. 

Sonntag, 8. Mai 2011

Tabak, Rum und ein Danke...

Heute möchte ich mich mal bei all denen bedanken, die an mich dachten, wenn sie aus den verschiedensten Ecken der Welt mir etwas mitgebracht haben, wie am Freitag. Diesmal war es eine Zigarre aus Cuba. Eine Cohiba Siglo III, direkt aus der Fabrik in einer sehr ansprechenden Tube. Wusste man, dass ich Zigarren mag oder ahnte man es nur? Egal, die Freude über diesen rauchigen Schmauch ist groß. Was für eine Freude, dass wird wieder einmal eine besondere Stunde des Genusses. Die letzte ist ja nun auch schon wieder etwas her und beschert wurde mir diese durch einen fantastischen Wein von Gela und Sven. Nochmals, VIELEN DANK.


Die Zigarre: 






Cohiba ist die Spitzenmarke der Habanos. Sie wurde 1966 speziell für Präsident Fidel Castro kreiert und in der damals geheim gehaltenen Manufaktur "El Laguito" hergestellt. 1982 wurde die Cohiba auf dem internationalen Markt präsentiert. Die Blätter der Cohiba stellen die "Auslese der Auslese” aus den fünf besten Vegas Finas de Primera der Region Vuelta Abajo dar. Typisch für die Cohiba ist, dass zwei der Einlageblattarten zusätzlich ein drittes Mal in Fässern fermentiert werden, was den Zigarren zu einer außerordentlich sanften und abgerundeten Entwicklung ihrer Aromenvielfalt verhilft.
Vitola de Galera:       Coronas Grandes 
Durchmesser:            1,55 cm 
Länge:                         16,67 cm 
Ringmaß:                    42
Stärkegrad:                mittelkräftig
Ich freu mich schon auf den heutigen Rauchgenuss. Aber was für ein Getränk darf uns dabei begleiten?
Hmm, etwas Rumiges? Ja, ein Bacardi Cocktail Original, ohne Grenadine!!! -Grenadine wurde diesem Drink erst viel später zugegeben.-
Den mag ich gern, aber mit Bacardi Gold.
Oh jeh werden einige denken und dabei die Augenbraue hochziehen "Bacardi". Aber ich mag diesen Drink und vor geraumer Zeit bezog ich Stellung zu solchen Produkten. (zur Erinnerung)
Ein Bacardi Cocktail ist nur dann einer, wenn dieser ausschließlich mit Bacardi gemixt wird. Ein Wiener Schnitzel ist auch nur dann eines, wenn es mit Kalbsfleisch zubereitet wird, sonst ist es ein "Schnitzel nach Wiener Art". So auch mit einem Bacardi Cocktail!


-Werbung um 1934-


Mittwoch, 4. Mai 2011

Alles Neue bringt der Mai...

Ja, so heißt es und so war es auch heute. 
Ein Besuch des Außendienstes eines Gastro-Handels XY. Freudig und mit großer Erwartung schob man mir ein Gläschen "Aromaperlen" aus dem Hause Monin unter die Nase. Verdutzt schaute ich dieses Gläschen mit Inhalt an und wusste nicht was ich dazu sagen sollte. Ein Spaß?! Ein Überbleibsel vom Fasching? Nein, besser noch - Kaviarersatz!!! 
Welch innovative Idee! Braucht das wirklich jemand? Mein fragender Blick zu dem Vertriebler verriet wohl Ausdrucksstark, was ich davon hielt. "...ja man könne es doch in ein Glas Prosecco oder in Cocktails tun. Ist doch eine lustige und farbliche Idee/Abwechslung." Ich verstand noch immer nicht, was ich mit diesem Sch... soll. Werden denn jetzt alle bekloppt?! Versuchen wir nicht gerade diese AperolSpritz und Hugo-Welle den Garaus zu machen?! Braucht die Welt denn wirklich bunte Aromaperlen in ihren Getränken? Mir kommen die Tränen...
Und wie das Ganze angepriesen wird, liest sich dann so:


Monin Aromaperlen

Ein Erlebnis für die Sinne ...   Molekulare Cocktails werten durch besondere Optik und Konsistenz die Cocktailkarte auf.

Ein Erlebnis für die Sinne, das mit MONIN Aromaperlen jetzt in jeder Bar möglich ist. Die gelartigen Sirup-Kugeln sehen aus wie bunter Kaviar, bringen farbige Akzente in Cocktails und entfalten ihr Aroma im Mund. Besonders effektvoll in transparenten Cocktails, spritzigem Sekt, Martinis oder klaren Spirituosen im Shotglas.
  • Starke Farben für fantastische Effekte
  • Natürliche Aromen
  • 3 Sorten: Blue Curaçao - Maracuja - Cassis
  • Einfaches Handling: Mit dem Löffel direkt ins Glas geben.
  • 1 Glas = 50 g (350 Perlen), reicht für ca. 15 Cocktails
  • Nach Anbruch 5 Tage gekühlt haltbar - MHD 1 Jahr

Montag, 17. Januar 2011

Dunkel war’s, der Mond schien helle…

oder besser doch die Ruhe in der Blog-Welt…
 
Was bereits von einigen Bloggern  bzgl. der Ruhe in der Blogwelt (ge)beschrieben wurde, möchte ich nicht weiter und ausführlicher darlegen. Berechtigt ist allemal die Feststellung, dass es arg ruhig geworden ist im deutschsprachigen Blograum. Ist tatsächlig alles beschrieben?! Nein, ist es nicht und es warten noch viele Themen, die es zu beschreiben lohnt.
Warum es aber bei B@rGeist momentan nichts Neues zu lesen gibt liegt daran, dass ein großes Projekt zum Abschluss gebracht werden soll.
Selbst wenn der Tag 36 Stunden hätte, würde ich es augenblicklich nicht schaffen, meinen Blog mit neuen Themen zu füllen. Daher möchte ich die Leserschaft auch nicht mit einer Eventualität neuer Berichte in Vorankündigung vertrösten.
Ich bin nicht weg, nicht ausgeschieden oder von Lustlosigkeit getrieben, nur zeitlich nicht in der Lage mehr zu geben. Schade!
Umso mehr erfreut es mich, wenn ich wenigstens die neuen Nachrichten anderer Blogger lesen kann.
Ich bin nicht weg, nur verhindert – bis bald.

Samstag, 18. Dezember 2010

Geschafft....

Adieu, du letzte geschlossene Weihnachtsfeier!

Wie es so mit den Jahresabschlüssen und Weihnachtsfeiern geschlossener Gesellschaften ist, sie sind in der Regel lang und bedingt anstrengend.  So auch heute und dazu noch schlechtes Trinkgeld. Na ja, damit kann ich leben, aber da ist noch etwas, ein Déjà vu. 
 
Bei der heutigen Gesellschaft (die  schon mehrmals ihre Weihnachtsfeier bei uns ausrichtete) ist es Tradition, Geschenke als Danksagung an ihre Mitarbeiter zu verteilen. So auch heute! Die Herren der Schöpfung wurden mit edlen Tropfen beschenkt und die teilhabende Damenschaft durfte sich an Parfum erfreuen. Nein, nicht schon wieder – Parfum.
Die heutige Gesellschaft von über hundert Personen, hatte ein Geschlechterverhältnis von gut 50/50.
Nach dem nun alle Geschenke ausgehändigt waren, ging es los. Zisch, sprüh und ah… oh…und riech mal, denn es gab verschiedene Düfte für das besagte Geschlecht. Ja, VERSCHIEDENE!!!
Ein Sprüh-Szenarium direkt an der Bar. Eine Duftwolke, als würden sich 3000 Tausend Frauen einer französischen Dusche unterziehen. 
Diesmal mit Sicherheitsabstand, damit nichts in die Augen kommt, aber was ist mit der Nase. Die Schleimhäute des sensiblen Instrumentes schwellten an, was zur Folge hatte, dass nach versuchten schnäuzen um Luft zu bekommen, sich ein Wall an Nasenblut ergoss.  Total benebelt und leichte Kopfschmerzen noch dazu- danke!
Der Laden stank wie ein Puff! Bitte, habt erbarmen, winselte ich, aber dem war nicht so.
Als sich eine der Besprühten bzgl. eines Getränkewunsches zu erkennen gab und diesen dann auch orderte, gab ich zu verstehen, dass ich diesen nur nachkommen werde, wenn das direkte sprühen an der Bar aufhört. Warum, kam als Frage. Duftet es denn nicht vorzüglich?! Doch doch, aber die verschiedenen Düfte, die sich hier vereinen, beeinträchtigen meine komplette Wahrnehmung  und entziehen mir die Luft zum atmen. Ihr Mitleid wurde mir zuteilen und ihre Äußerung darauf hin „ist schon Sch… als Barkeeper“. Eigentlich nicht, entgegnete ich, aber heute schon. Alles entspannte sich und man kam meiner Bitte nach. Danke!
Bitte, hebt das Rauchverbot auf und verbietet das sprühen von Parfums in der Gastronomie! BITTE!!!

Zum Thema Trinkgeld…

Trinkgeld - für mich ein kultureller Bestandteil in der Gastronomie.
Ist man als Gast unzufrieden, gibt es halt weniger bzw. gar nichts. Ist absolut okay und gerechtfertigt. Kommt aber die Äußerung, dass man letztes Jahr nicht ganz so zufrieden war und sich schon auf die heutige Veranstaltung mit Komplikationen und Unzufriedenheit eingestellt hat, dann zweifle ich an den gesunden Menschenverstand. Ist man unzufrieden, dann kommt man nicht mehr bzw. räumt einen eine weitere Chance ein. Aber wenn der Abend und die Feierlichkeit bestens ausgerichtet ist/war, sich bedankt und sagt, dass alles super war und und und…, dann kann ich solch ein Verhalten hinsichtlich des Trinkgeldes nicht verstehen. Es sei erwähnt, dass es sich um eine Firma handelt, die mit Finanzen zu tun hat und in einer fast einstündigen Ansprache, ihre Größe – Glanz – und Gloria runter laberte. Danke – Kleider machen Leute, aber keine besseren Menschen und schon gar nicht mit Anstand und kulturellen Feingefühl.

Aber wie heißt es so schön – alles hat ein ENDE.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Thomas Henry Ginger Beer

Der Angriff auf Schweppes! 
Es ist soweit und heute verkostete ich nun erstmals das Ginger Beer der neuen deutschen Marke THOMAS HENRY.
Mixology berichtete ausführlich über Thomas Henry und ich möchte und werde dazu keine weitere bzw. erneute Wiederholung schreiben. Wer es dennoch nicht gelesen hat und mehr über diese deutsche Firma lesen will, die nun den Wettbewerb mit Schweppes aufnimmt, soll hier den Link zum besagten Thema klicken.

Leider ist die Getestete Flasche nicht mit der hier abgebildeten Flasche identisch. Es handelte sich um eine größere (war es nun 0,5L?) braune Flasche und der Inhalt war doch etwas trüber als hier in dieser Abbildung ersichtlich ist. Des weiteren stand auf der Rückseite eine Abfüllnummer. Doch noch nicht das Endprodukt?
Der erste Eindruck - schlicht und ansprechend. 
Nicht lange fackeln und auf die Pulle, und... heho, was für eine Begrüßung! Ingwer, Ingwer und nochmals Ingwer. Der erste Schluck, der zweite Schluck und dann das Feedback. Frisch und angenehm scharf, aber doch ein Tick zu süß. Okay, schauen wir doch mal, wie es sich in Mixturen verhält.
Moscow Mule /  6cl Smirnoff Vodka - Saft einer halben Limette - TH Ginger Beer = Das mir etwas zu süße Ginger Beer schlägt sich hier tapfer und balanciert sich hervorragend mit dem Limettensaft aus. Anschließend habe ich den Smirnoff Vodka gegen einen Grasovka Vodka ausgetauscht und auch hier besteht das Ginger Beer mit Bravur.

Ein weiterer Versuch sollte mich nun restlos überzeugen, Mamie Taylor / im Highball Glas, 6cl Scotch Whisky (Johnny Walker Red Label) - Saft einer halben Limette - mit TH Ginger Beer auffüllen = eine Harmonie der Sinne. Das Ginger Beer verhält sich großartig, die Aromen des Scotches bleiben beständig und die Frische als auch die dezente Schärfe des Ginger Beers binden sich in dieser Mixtur bestens ein (ich liebe diesen Drink).

Fazit: Pur ist mir das TH Ginger Beer etwas zu süß geraten. 
In Mixturen, mit etwas  Säure von Limetten oder Zitronen verhält es sich gut und die "Süße" erweist sich dann als ein toller Aromaträger. Nicht nur eine Alternative, nein, ein wirklich gelungenes Ginger Beer.
Man darf gespannt sein, wie sich dieses Ginger Beer in die Barszene etablieren wird.
Es würde endlich die Versorgungsprobleme aufheben und darüber hinaus auch zeigen, dass weitere heimische Köpfe ebenfalls in der Lage sind, Produkte die am Puls der Zeit pochen, herzustellen wissen.
Cheers!


Die Efrischungs-Pioniere
Leidenschaft für Longdrinks und das Besondere im Glas treiben die beiden Erfinder der Thomas Henry’s schon lange um. Warum die geschmacklichen Variationen gerade im Bereich Tonic, Bitter Lemon, Ginger Ale und Ginger Beer so wenig überzeugend sind, wollte sich Sebastian Brack und Norman Sievert einfach nicht erschließen. So entwickelten sie gemeinsam fünf klassische Begleiter exzellenter Drinks für alle, die das Besondere erkennen und intensive Geschmackserlebnisse zu schätzen wissen. Die Thomas Henry Palette wird Longdrink-Liebhaber, aber auch die Freunde nichtalkoholischer Getränke gleichermaßen begeistern, denn ausgesuchte Zutaten und köstlicher Geschmack sind typisch für Thomas Henry. Darüber hinaus sehen Thomas Henry’s in der edlen 0,2 L Mehrwegflasche gut aus und ermöglichen Longdrink-Freunden, ihr eigenes neues, ganz persönliches Mischungsverhältnis zu finden.
Text von der Thomas Henry Internet Seite


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Nachtrag Bildmaterial:

Samstag, 16. Oktober 2010

Es liegt was in der Luft...

Ich glaube ein jeder kennt es, wenn zu viele Frauen an der Bar sitzen. Es wird laut und das Trinkverhalten ist auch recht beschaulich (meistens). 
Doch eine echte Herausforderung stellt sich, wenn die Herren der Schöpfung sich wieder einmal  dem Männersport vor der Glotze hingeben und ihren Liebsten einen schönen Abend wünschen. Na ja, eigentlich nichts weiter einzuwenden wenn da nicht dieser "Treff der Intensivdüfte" angesagt wäre = Migräne fördernd. Nun, auch das habe ich bis jetzt immer gut überlebt aber der heutige Abend hat mich an die Grenzen des Ertragbaren geführt.  
Wohl frisch vom Einkaufen gekommen, trifft man sich an der Bar. Bei mir! Viel Gerede und Schnickschnack und dann, als müsse die Umwelt in ein Kleid von Düften versetzt werden. Sprüh, zisch, sprüh. Ich hatte noch Glück das mir nichts ins Auge gekommen ist. Sprüh, zisch, sprüh. Der Laden voll, die Bar voll mit Gästen und dann, sprüh-sprüh.
Es wurde beschnüffelt, wie ich es nur bei Hunde kenne. Ah und oh... und ich? Ne, dass geht zu weit. Das Auge tränt und in der Nase fängt es an zu brennen. Geschweige die Gäste drum herum. Zum Glück war es noch ein recht angenehmes Parfum. Dennoch, zu viel!
Es sollte nicht allein bei diesen Damen am Abend bleiben, nein, anscheinend gab es wohl heute in der Stadt Parfum zum Sonderpreis, denn das gleiche wiederholte sich später bei zwei anderen weiblichen Parfum-Feen. Und das was da durch den Raum und mir unmittelbar in die Nase strömte, war gegen jegliche Genfer Konventionen. Das ist Quälerei!!! Dann doch lieber wieder das Rauchverbot aufheben. 
Also Ladies, wenn Parfum, dann zu Hause auflegen und nicht bei mir an der Bar. Ich bin doch auch nur ein Mensch.