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Donnerstag, 3. Februar 2011

Sonntag, 11. April 2010

handwerk...

Handwerk - steht nicht nur für eine gewerbliche Tätigkeit, sondern auch für eine Person, die ich vorstellen möchte.

Sonntag, 14. März 2010

TagesTräume...


                                                     
Augenblicke in denen sich Gedanken in Nebel hüllen -
Tief in sich kehrende Momente -
Geistesabwesend entschwebt man mystisch der Hemisphäre seiner selbst -
Ausfüllende Leere -
Und schwebende Vorstellungen ziehen wie Rauchfäden daher -

Einfach nur mal so...

Donnerstag, 18. Februar 2010

Lass uns auf einen Drink gehen...

Was geht einem durch den Kopf, wenn jemand sagt “Lass uns auf einen Drink gehen.” ?


Bildklick für Vergrößerung
 

Freitag, 12. Februar 2010

LebensSaft

Menschlichkeit ade...
Sind wir denn nur Früchte?

Eine Hommage an das Berufsleben.




Ach du so wunderschöne, gelbe Zitrone.
Saftig erscheinst du, voller Pracht und Glanz.
Wie sehr wirst du gebraucht, dein Saft, dein Aroma.
Dein Gebrauch für vieles - unverzichtbar.
Du bist voller Saft, trägst kostbare Öle in deiner Schale -  wie sehr wirst du gebraucht.
Eine Bereicherung für Speis und Trank.
Deine Schale wird dir abgezogen.
Unter ständigem Druck wird dir langsam - und sicher - der letzte Tropfen Saft entnommen.
Ja, press mich...
Was bleibt von dir? Glanzlos - ausgepresst - keine Schale die dich ziert - farblos - ausgelaugt und deformiert.
Nutzlos...
Du arme Zitrone - ausgedorrt und kontaminiert, findest du nicht einmal die schnelle Ruhe.
Ach wärest du doch nur ein MENSCH.


Montag, 18. Januar 2010

© Das Chromosom zum Gastronom - Teil 2

Nur ein Kopfschütteln...

Nach dem nun mittlerweile ersichtlich wurde, dass jegliche Themen im eigentlichen nur sehr oberflächig behandelt wurden, wahrscheinlich lag die Tiefgründigkeit doch zu sehr in der Tiefe, erhoffte ich mir zumindest geistreiche Blitze meiner Mitstreiter aus den Workshops. Na ja, was soll ich sagen, ich fühlte mich teilweise vom Blitz getroffen. In der Hoffnung, dass der Trainer die vorgetragenen Lösungen der Workshops entsprechend analysieren und somit die -/+ Fakten dar legen würde, hieß es egal zu was "...ja, hmm, find ich gut...".

Nun gut, ein letzter Workshop, der mich darin bestätigte hier total falsch zu sein. Das Thema "Veranstaltung" - wieso, weshalb und warum Veranstaltungen, nach dem auch hier die grundlegenden Antworten dazu gefunden wurden, ging es nun  über, entsprechende Ideen zu finden.  Dazu wurden uns sechs verschiedene Zeitschriften ausgehändigt in denen wir unsere Inspiration finden sollten. Folgende Zeitschriften; Brigitte, OK, Spiegel, Wirtschaftswoche, Handelsblatt und Patchwork. Eifrig und vertieft suchten alle nach ihren Inspirationen. Für mich stand fest, dass ich mich dieser Aufgabe nicht widmen werde. Gespannt wartete ich auf die geistigen Inspirationen der Kursteilnehmer.
Die Ergebnisse waren erstaunlich; Partys unter dem Motto "Germanys next Top Model Party" - "Fashion Party" - "Karaoke-such dir deinen Superstar" und an mehr kann und will ich mich nicht erinnern. Und der Trainer war höchst zufrieden mit den Ergebnissen. Eine Präsentation blieb aber aus, meine. Dennoch kam ich nicht darum Stellung zu nehmen. Einleitung und Begründung in Kurzform: Die ausgehändigten Zeitschriften enthielten mir zu viel Politik-Wirtschaft und Alltagsprobleme. Es gibt für mich eine feste Regel die besagt, dass Politik und Religion nichts an der Bar zu suchen. Konfrontiere die Gäste nicht zu sehr mit den alltäglichen Gesellschaftsproblemen, sondern hole sie daraus. Schaffe ihnen ein Platz des Wohlfühlens, des Genusses, des Besonderen...  Und wofür sollte denn nun die Veranstaltung dienen?! Meine Meinung dazu ist, aus seinen Laden keinen Partyschuppen zu machen. Wenn ich Partys machen will um damit mein Geld zu verdienen, dann suche ich nach der entsprechenden Location/Clubs. Ich habe doch ein gezieltes Konzept mit den Laden den ich betreibe (oder in den man arbeitet) und suche nach Events/biete Events, die sich mit dem jeweiligen Konzept des Ladens verknüpfen lassen. Mein Ziel sollte es doch sein, Gäste aus dem Alltagstrott zu entziehen, ihnen ein "zweites Wohnzimmer" zu schaffen in denen sie sich wohl fühlen, etwas anderes erfahren wie Individualität und Freundlichkeit und für das Besondere ihr Geld lassen.
Wie stark steht denn die Identifizierung zum Laden und somit zum eigentlichen Konzept, wenn in Folge irgendwelche Partys nur darauf gezielt sind den Umsatz zu steigern und Neukunden zu gewinnen. Was stelle ich denn den Neukunden vor? Das eigentliche Konzept doch wohl nicht. Mein Frage heißt; warum mache ich mich Selbstständig? Was will ich erreichen? Was ist das eigentliche Konzept? Kann und will ich nicht meine Visionen umsetzen die mich dazu veranlasst haben, diesen Schritt zu gehen? Das ganze schließt selbstverständig auch das Angestelltenverhältnis mit ein. Warum ist dieser in diesem Laden?! Klar, um Geld zu verdienen aber dazu gibt es tausend andere Möglichkeiten. Ich spreche in diesem Zuge Mitarbeiter an, egal ob Festangestellte oder Aushilfen, und nicht Personal die jene Tätigkeit als Job ohne Integration sehen. Mit dieser Meinung und Auffassung stand ich ziemlich allein dar. Egal, aber es war ehrlich.
Um sich jetzt hier nicht bis ins Tausendstel zu verlieren, möchte ich mich an die eigentliche Überschrift wenden "Das Chromosom zum Gastronom". Wie auch der ehrenwerte Trainer festhielt, ist nicht jeder für diese körperlich anstrengende und auf den Gast zugehende Tätigkeit geeignet.
Was zeichnet also dieses Chromosom nun aus? Meine Antwort dazu ist; Leidenschaft - Gastgeber zu sein - Belastbarkeit - Umsichtigkeit - Kompetenz - Freude mit und an Menschen zu arbeiten - Individualität - Verkäufer zu sein (Dienstleister) - für Menschen (Gäste) da zu sein - Feinfühligkeit - Freude an der Arbeit und somit die Berufung darin zu sehen statt nur einen Job zu machen und und und. Es gibt mit Sicherheit noch viele Punkte die hier aufgezählt werden sollten und könnten, aber die genannten sind erstmal die, die mir als aller erstes in den Sinn kommen. 
Die Gastronomie darf sich nicht als Spielwiese für alles Mögliche interpretieren, auf der mal der Ball kreuz und quer geschossen werden kann. Es ist und bleibt eine harte Branche und dessen sollte man sich bewusst sein. ABER, für mich ist es eine der schönsten Branchen der Welt.
Das Schlusswort:
Ich war enttäuscht über die Art und Weise des Seminars und über die Erkenntnis, dass die Industrialisierung der Gastronomie wohl der richte Weg sei. Sicherlich fällt mir die ganze Gro dieser Form eh schwer, da ich ein Verfechter von System Gastronomie bin. Ich halte an meine Einstellung und an der Auffassung fest und halte dieses ganz HOCH.
Keine Optimierung zu Lasten der Branche - Gäste - und der Individualität...

Freitag, 15. Januar 2010

© Das Chromosom zum Gastronom - Teil 1


Ein leichtes Aufstoßen…

Der Grund findet sich in einem besuchten Seminar über Optimierung von Kosten und Arbeitsabläufe. An sich ein interessantes Thema und welches mich veranlasste es zu besuchen. Doch die Enttäuschung ließ nicht lange auf sich warten. Zwei Tage, zwei verschenkte Tage. Geführt und gehalten von einer Unternehmensberater Gruppe. Ich weiß was ich im nächsten Leben mache…
Die Themen waren nicht auf das allgemeine gemünzt, sondern zielte schon genau die Gastronomie an. Na dann.
Es fing damit schon an, dass das Thema Pünktlichkeit recht   salopp gehandhabt wurde. Unabhängig von Kulanz, fehlte hier und im weiteren Verlauf die Disziplin.



Eine Schulung/Seminar ohne Unterlagen, die doch die Themen festhalten sollten, über denen gelehrt wird und wo man die Möglichkeit hat, eigene Notizen fest zu halten. Als einziges diente ein Beamer, mit Kontrastarmen Bildern und Schriften. Die Unterlagen werden via Email in den nächsten Tagen als PDF zugestellt. Das heißt -selber ausdrucken. Ich bin immer davon ausgegangen, dass wenn etwas gelehrt wird dann sollte auch entsprechendes Nachschlagewerk mit gegeben werden um die Möglichkeit ein zu räumen, es im Anschluss zu vertiefen. Das ist, ob man in die Schule ohne Bücher geht, die kommen später. Fazit - ohne Kommentar.
Die eigentlichen Themen (ausgeschriebenen Themen) vermischten sich nur zu oft mit anderen, nicht zugehörigen Themen. Fazit war ein wirres Durcheinander der Anreihung besagter Inhalte. Eigentliche Punkte wurden zwar angesprochen und sofort mit einem Beispiel dar gelegt und als Workshop weitergeleitet. Workshop, an sich eine gute Sache. Aber mit Teilnehmern, denen diese Themen anscheinend relativ neu waren, und diese sollten nun eine Aufgabe lösen. An sich ist hier eigentlich auch nichts weiter einzuwenden.

Ich persönlich fände es gut, wenn der Trainer/Referent dazu im Raume geblieben wäre um eventuelle Fehler im Ansatz der zu lösenden Aufgaben  als Ansprechpartner bzw. Überwacher zu agieren. Nein, dieser sah es lieber vor, seinen Rauchergelüsten nach zu gehen, was dazu führte, dass die Teilnehmer für sich ebenfalls diese Gelüste wahr nahmen. Mangelnde Disziplin! Das Ergebnis war ebenfalls alles andere als ausreichend oder interessant. Das wiederum führte zu unkontrollierte Diskussionen, die komplett am Ziel vorbei schossen und irre viel Zeit kosteten. Fazit: dem Trainer mangelt es an entsprechender Moderationskompetenz um die unkontrollierten Diskussionen aufzufangen und zum Ursprünglichen wieder zu gelangen - sich Gehör verschaffen.
Es gab auch keine festgelegten Zeitabschnitte (diese wurden im Vorfeld zwar verbal festgehalten) an denen sich gehalten wurde. Man fing zu spät an und hörte vor der ausgeschriebenen Schlusszeit auf. Pausen wurden eingelegt, wie sie wohl gebraucht wurden (Rauchen).


Wie es weiter geht, erfahrt ihr demnächst…

Sonntag, 2. August 2009

Barbell Cocktail Shaker

A strong arm is required to wield this Art Deco-era barbell cocktail shaker. Fitted with a cap and strainer, this shaker is perfect for mixing powerful concoctions.

Circa 1920

12" long

Sonntag, 26. Juli 2009

Warten...


Da Warten im Normalfall als vertane Zeit angesehen wird, ist es mehr als sinnvoll, über das Warten nachzudenken.

Niemand wartet gerne, selbst Leute die viel Zeit haben, fühlen sich in der Wartezeit fremdbestimmt und meiden das Warten.

Wenn man doch warten muß, dann sollte man zumindest das Gefühl haben, dass sich das Warten lohnt. Das heißt man muß genau wissen, was man bekommen wird. Auf Kleinigkeiten sollte man nicht warten müssen!

Die Spielregeln des Wartens
(nach Robert Levine)

  1. Zeit ist Geld. Warten ist teuer. Drum nütze die Zeit des Wartens.
  2. Warten macht arm. Je weniger eine Gesellschaft warten muss, um so reicher wird sie sein.
  3. Wir warten auf das, was wir schätzen. Je länger die Warteschlange, um so wertvoller ist das Produkt.
  4. Wir schätzen das, worauf wir warten müssen. Wartezeit erhöht den Wert.
  5. Der Mächtigere bestimmt, wer wie lange wartet. Komme bei ihnen nie zu spät.
  6. Je länger man auf dich wartet, um so höher ist dein Status. Denn Warten bedeutet auch Respekt.
  7. Geld verschafft einen Platz vorne in der Warteschlange.
  8. Wenn man sich in eine Warteschlange drängelt, sollte man es hinten tun. Dort wird es noch am ehesten akzeptiert.
  9. Wer warten kann, hat große Vorteile bei Auseinandersetzungen.
  10. Nur wer die Rolle der Zeit in einer Kultur versteht, kann mit dem Warten gut umgehen.


Großes gelingt mit Geduld.

Obwohl wir alle nicht gerne warten, so schätzen wir es doch wenn auf uns gewartet wird oder wenn wir sogar erwartet werden. Vermutlich entspringt daher eine Vorliebe für den Individualverkehr, denn das Auto wartet auf uns, der Zug nicht!

Dienstag, 21. Juli 2009

Important Art Deco Monoplane Portable Bar Set


Aus vielen kleinen Teilen lässt sich etwas großes bauen...

























  • This rare Art Deco Portable Bar set is nostalgic reminder of when the cocktail reigned supreme
  • Made in the form of a monoplane, this cocktail set features everything needed for a quick delight
  • Includes a shaker, strainer, large inner flask, two hip flasks, 4 cups, spoon, cork screw and funnel
  • The set is marked D.R.G.M. Made in Germany
  • Circa 1930
  • 10 1/4" wide x 13" long


Montag, 13. Juli 2009

Die Freude am Sammeln...

...oder doch ne bekloppte Macke?!

Wie auch immer, eine Sammel-Leidenschaft macht Spaß und kann darüber hinaus auch noch eine interessante Anlage sein. Warum also nicht.
Der Cocktail Shaker ist wie die Schere eines Friseurs, ein (das!) wichtiges Arbeitsmittel und gibt sich in den unterschiedlichsten Ausführungen und Materialien (Glas-Versilbert-Sterling Silber-Edelstahl).

Meine Freude die ich hier teilen möchte, ergibt sich aus der gestrigen und erfolgreichen Auktion eines Tiffany Shakers. Einige werden sagen "ist doch nur ein Shaker...", aber für mich ist es mehr, es ist ein Stück Geschichte- Bar/Cocktailgeschichte.

Keine Angst, ich werde jetzt in keine Litanei verweilen.

Das schöne an dieser Macke ist, dass ich sie leben und mit meinen Gästen teilen kann. Dieses geballt mit allen anderen Bar-Komponenten, sorgt für ein rundum erfolgreiches Arbeiten und meine Gäste begeben sich gern in meine Hände und lassen sich durch den Abend führen. Was will man mehr...
Also...Leidenschaften/Macken teilen, dass macht menschlich!!!

Shaker, Gläser, Wissen, Spirituosen uvm sind doch nicht nur Dinge die eine Bar besser aussehen lassen, nein, sie sind Gesprächsthemen der besonderen Art.

Wer mehr über Shaker wissen will, den empfehle ich folgende Links zu besuchen:








(nicht meiner aber dennoch ein schönes Stück)