Ein Aperitif auf klassischer Art...
3cl Punt E Mes
3cl Cynar
3 Dashes Angostura Bitter
Soda
Alle Zutaten, mit Ausnahme von Soda, im Tumbler auf Eis gut verrühren, mit einer Zitronenzeste abspritzen und hinzugeben. Soda extra reichen.
Als kleines Extra: Ananas-Chip (getrocknet - gesüßt und gesalzen)
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Donnerstag, 18. April 2013
Freitag, 13. April 2012
Frühlingserwachen...
Verwöhnt von den Temperaturen im März, schüttelt es einen jetzt um so mehr. Typisches Aprilwetter...
Wie dem auch sei, kommen wird er gewiss, der Frühling und mit ihm die Lust auf Erfrischung.
Aromatisch und nicht zu stark, hör ich immer wieder von meinen Gästen. Nach dem man nun das eigene Portfolio dieser Kategorie schon durch gemixt hat, wird es wieder mal Zeit für neues. Inspiriert vom Pimm's Cup, der sich bei uns großer Beliebtheit erfreut, wollte ich diese Richtung beibehalten.
Das kam dabei heraus:
- Rosmarin, Ingwer, Zucker, Zitronensaft, Pimms Nr.1, Angostura Bitter, Tonic -
Als erstes wird der Rosmarin (je nach Stärke und Aroma - ca. 1-2 Zweige) und ein Barlöffel frischer Ingwer mit der Menge von 1,5 Barlöffel weißem Zucker ordentlich zerdrückt. Ein freudiger Arbeitsschritt, da hier schon die Aromen einen selber in die Nase steigen und das Umfeld ebenfalls nasal betören.
Anschließend werden die weiteren Zutaten hinzu gegeben: 5cl Pimm's Nr.1, 4 Dashes Angostura Bitter und 2cl Zitronensaft. Das ganze kräftig shaken und in einem mit Eiswürfel gefüllten Logdrink Glas durch ein Feinsieb abseihen. Mit etwas Tonic auffüllen und mit einem Rosmarin Zweig und einer dünnen Gurkenscheibe garnieren.
Cheers!!!
Aromatisch und nicht zu stark, hör ich immer wieder von meinen Gästen. Nach dem man nun das eigene Portfolio dieser Kategorie schon durch gemixt hat, wird es wieder mal Zeit für neues. Inspiriert vom Pimm's Cup, der sich bei uns großer Beliebtheit erfreut, wollte ich diese Richtung beibehalten.
Das kam dabei heraus:
- Rosmarin, Ingwer, Zucker, Zitronensaft, Pimms Nr.1, Angostura Bitter, Tonic -
Als erstes wird der Rosmarin (je nach Stärke und Aroma - ca. 1-2 Zweige) und ein Barlöffel frischer Ingwer mit der Menge von 1,5 Barlöffel weißem Zucker ordentlich zerdrückt. Ein freudiger Arbeitsschritt, da hier schon die Aromen einen selber in die Nase steigen und das Umfeld ebenfalls nasal betören.
Anschließend werden die weiteren Zutaten hinzu gegeben: 5cl Pimm's Nr.1, 4 Dashes Angostura Bitter und 2cl Zitronensaft. Das ganze kräftig shaken und in einem mit Eiswürfel gefüllten Logdrink Glas durch ein Feinsieb abseihen. Mit etwas Tonic auffüllen und mit einem Rosmarin Zweig und einer dünnen Gurkenscheibe garnieren.
Cheers!!!
Wer die eine oder andere Inspiration sucht/braucht, dem möchte ich folgendes Buch empfehlen:
"Cocktails - Die besten Drinks der legendären Apotheke Bar in New York"
von Albert Trummer und Markus Metka
(Siehe rechte obere Blog Seite)
Dienstag, 13. März 2012
Ricard Créateurs
Bei einem Rundgang durch die Wein- und Spirituosenabteilung eines Kaufhauses, strahlte mich diese sonnige Flasche von Ricard an. Oh, ein neues Produkt von Ricard? Weit gefehlt, es handelt sich hier um ein neues Flaschen Design mit Korkverschluss, welches wohl in limitierter Form zu erscheinen mag. 0,7L / 19,99 €
Der Inhalt bleibt gleich, doch die Fassade regt zum kauf an. Her damit!!!
Das stimmt auf den Frühling ein, der sich pö a pö ankündigt und darüber hinaus mag ich Pastis!!!
Ricard - hier einiges zum Produkt.
Entnommen von der Ricard Webseite:
Seit Paul Ricard 1932 seinen Pastis erfand, ist das Originalrezept unverändert geblieben. Hergestellt wird er im Süden Frankreichs an einem geheimen Ort, abgeschirmt von den neugierigen Blicken der Öffentlichkeit. Sternanis, Extrakte von Süßholz, aromatische Kräuter der Provence - sie werden streng nach dem Originalrezept des Meisters zusammengestellt und zu vollendeter Harmonie geführt, bis ein echter Pastis de Marseille, ein Ricard, daraus geworden ist.
Es war 1932, als Paul Ricard beschloss, seinen eigenen Pastis zu kreieren. Das Absinth- Verbot in Frankreich lag sieben Jahre zurück. Paul Ricard suchte nach einer Mischung und Zusammenstellung, die nicht das Nervengift Thujon der verbotenen "grünen Fee" enthielt, aber trotzdem den frischen belebenden Geschmack des Anis hatte. Gerade dieser war es nämlich, weswegen der Absinth Ende des 19., Anfangs des 20. Jahrhunderts so geschätzt war.
Ein Jahr lang analysierte er Hunderte von Aromen, kombinierte sie, brachte sie in Einklang und perfektionierte seine Extraktions- und Mazerationsmethoden. 1932 war es soweit, die Mischung war gefunden, der Pastis war geboren und mit ihm ein Geschmack, der die Welt erobern sollte. "Ich nenne es Ricard, den Pastis von Marseille", sagte Paul Ricard stolz. Er gründete ein unternehmen, um seinen Landsleuten das neue Getränk präsentieren zu können. Es rief sofort einen Begeisterungssturm hervor und avancierte binnen kurzem zum Kultgetränk der ganzen Nation. Jede Flasche versah Paul Ricard mit seinem Credo: "Ich verbürge mich für die hohe Qualität meines Pastis und bin stolz auf seinen unnachahmlichen Geschmack. Mein Name garantiert Ihnen Genuss. "Daran hat sich bis heute nichts geändert".
Nicht nur pur auf Eis oder mit vermischt mit eiskaltem Wasser (1:5) ist Ricard ein Genuss, sondern auch als Mixtur mit Zitronensaft und Mandelsirup:
5cl Ricard - 2cl Zitronensaft - 2cl Monin Mandelsirup
Shaken, in einem mit Eiswürfel gefüllten Tumbler abseihen und mit etwas Soda abspritzen. Cheers!
Samstag, 21. Mai 2011
Cuisine Style - gekocht wird danach!

Heute möchte ich mich wieder einmal den Kräutern nähern und eine Mixtur vorstellen, die mein Gaumen zu schmeicheln vermag.
Keine neue Erfindung des Rades, vielmehr eine neue/weitere Möglichkeit zu aromatisieren.
Ein Gimlet ist die Basis dieser Mixtur, die zusätzlich mit Rosmarin aromatisiert wird und einen mediterranen Geschmack hinterlässt.
Je nach Beschaffenheit werden 1-2 frische Rosmarin Zweige mit etwas Zucker ordentlich zerstampft. Ein paar dashes fr. Limettensaft sollen der Süße entgegen wirken. Zu shaken sind; 4cl Cordial Lime Juice und 5cl Gin (Bsp. Gin Mare oder Williams Crisp Gin) und der zerstoßene Rosmarin. Abgeseiht wird durch ein Feinsieb, in ein vorgekühltes Cocktailglas.
Bevor dieses seinen Weg zum Mund findet, sollte der Glasrand noch mit einem kleinen Rosmarin Zweig abgerieben und hinzu gegeben werden.
Ein frischer Drink mit mediterranen Tönen, der sich hervorragend als Aperitif sommerliche Abende eignet.
Cheers!
Bevor dieses seinen Weg zum Mund findet, sollte der Glasrand noch mit einem kleinen Rosmarin Zweig abgerieben und hinzu gegeben werden.
Ein frischer Drink mit mediterranen Tönen, der sich hervorragend als Aperitif sommerliche Abende eignet.
Cheers!
Mittwoch, 28. Juli 2010
STONE’S ORIGINAL GREEN GINGER WINE
STONE’S ORIGINAL GREEN GINGER WINE
Es war ein Zufall, der mich in das unterste Regal, eines meiner besuchten Fachgeschäfte, blicken ließ. Ginger Wine von Stone's, aha, kenne ich noch nicht - mitnehmen!
Nach dem ersten Probeschluck, hmmm, nach dem zweiten - lecker, nach dem dritten - ich habe eine Inspiration! Dazu aber später noch.
Es handelt sich hier um eine Weinspezialität, 13,5% Vol, aus England, die es seit ca. 1740 schon geben soll und ursprünglich aus dem Hause Finsbury stammt. Dabei werden ausgesuchte Trauben, Rosinen und Ingwerwurzeln in einem speziellen Verfahren verarbeitet.
Ungewöhnlich im Geschmack, dass muss eingestehen, aber dennoch sehr fein. Anfänglich erinnert er ein wenig an Oloroso Sherry, Rosinen und dann die frische und leichte schärfe des Ingwers, die sich hinten raus als "wärmend" entpuppt.
Meiner Meinung nach auch pur (evtl. mit Eis) als Aperitif zu empfehlen. Auch als Longdrink mit Tonic aufgefüllt ist es eine erfrischende Sache.
Darüber hinaus gib es einen Klassiker, den "Whisky Mac". Es werden Scotch Whisky und Ginger Wine miteinander gemischt, wobei das Mischungsverhältnis reine Geschmackssache ist. Nach meinen Empfinden - je kräftiger der Scotch, umso größer wird der Anteil an Ginger Wine. Bei Interesse empfehle ich nach und nach Ginger Wine dem Scotch zuzuführen und zwischendurch Kostproben entnehmen.
| Nun aber kurz noch zu meiner "Inspiration" |
Was mir in der ersten Kostprobe kam war - GURKE! Ja, dass Zeug braucht Gurke. Los ging das ausprobieren. Ein wenig hier von, ein wenig davon, davon doch lieber nichts und und und.
Heraus kam:
6cl Ginger Wine
2cl Gin (47%)
2 Dash Angostura Bitter
2 Dash Angostura Orange Bitter
ein paar Spritzer frischen Zitronensaft
4 Scheiben Gurken
Die Gurkenscheiben mit den Zutaten etwas muddlen und miteinander shaken. Durch ein Feinsieb in ein Longdrinkglas auf Eis abseihen, mit Tonic (empfand ich angenehmer als mit Ginger Ale oder ZitroLimo) und mit Gurkenschalen (+ weitere Früchte) garnieren. Sehr erfrischend und eine gute Alternative zum Pimm's Cup.
Wer kennt noch interessante Mixturen mit Ginger Wine?!
Heraus kam:
6cl Ginger Wine
2cl Gin (47%)
2 Dash Angostura Bitter
2 Dash Angostura Orange Bitter
ein paar Spritzer frischen Zitronensaft
4 Scheiben Gurken
Die Gurkenscheiben mit den Zutaten etwas muddlen und miteinander shaken. Durch ein Feinsieb in ein Longdrinkglas auf Eis abseihen, mit Tonic (empfand ich angenehmer als mit Ginger Ale oder ZitroLimo) und mit Gurkenschalen (+ weitere Früchte) garnieren. Sehr erfrischend und eine gute Alternative zum Pimm's Cup.
Wer kennt noch interessante Mixturen mit Ginger Wine?!
Dienstag, 26. Januar 2010
Nichts für schwache Gemüter...
FEUER!!! Nein, so schlimm ist es nun auch wieder nicht.
Nach dem sich nun der Winter erneut wieder eingefunden hat (München), werde ich für ein wenig innere Wärme sorgen. Statt die allbekannten Aperitif Cocktails hoch und runter laufen zu lassen, warte ich mit (m)einen Mary's Martini auf. Vorweg sei gleich erwähnt, es ist nichts für schwache/empfindliche Geschmacksnerven.
Man mag es scharf und etwas pfeffrig? Bitte schön...
Nach dem sich nun der Winter erneut wieder eingefunden hat (München), werde ich für ein wenig innere Wärme sorgen. Statt die allbekannten Aperitif Cocktails hoch und runter laufen zu lassen, warte ich mit (m)einen Mary's Martini auf. Vorweg sei gleich erwähnt, es ist nichts für schwache/empfindliche Geschmacksnerven.
Man mag es scharf und etwas pfeffrig? Bitte schön...
- Mary's Martini -
4cl Chili-Pepper flavored Vodka *
2cl French Vermouth
2 Dash TBT Celery Bitter
2 Dash Cordial Lime Juice
Kräftig shaken, in ein Martiniglas abseihen und mit einer kleinen Cocktailtomate garnieren.
Sehr aufmerksam wäre es einen kleinen Unterteller mit etwas Salz bestreut und eine/zwei Tomatenhälften dazu zu reichen. Das macht Lust auf mehr...
* Chilli-Pepper flavored Vodka
1 Liter Vodka wird mit (je nach Schärfe) ca. 3-4 Chilischoten, 1 Esslöffel (nicht gehäuft) schwarze Pfefferkörner, ein halber Barlöffel Zucker und ein halber Barlöffel Meersalz angesetzt. Das ganze dann kühl ziehen lassen und nach ca. zwei bis drei Tagen abschmecken, um somit die Schärfe und Intensität zu bestimmen. Nach besagter Zeit wird das Ganze dann durch ein Baumwolltuch gefiltert.
Ich empfehle den fertigen flavored Vodka stets kühl zu lagern.
Cheers!!!
Sonntag, 10. Januar 2010
französischer Aperitif...
Heute möchte ich einen Aperitif aus Frankreich vorstellen - Pineau des Charentes. Ich muss gestehen, dass mir dieser Aperitif bis dato nicht weiter bekannt war und um so mehr freute ich mich über dieses Geschenk anlässlich meines Geburtstages vor geraumer Zeit. Einen roten Pineau des Charentes von Raymond Bossis.
Pineau des Charentes - ist ein edler französischer Aperitif aus dem Westen Frankreichs. Dieser Aperitif zeichnet eine dichte Konzentration edler Geschmacks- und Bukettnuancen aus.
Der Legende nach wurde der Pineau des Charentes im 16. Jahrhundert durch Zufall erfunden. Damals goss ein Winzer versehentlich Traubenmost in ein für leer gehaltenes Fass, das schon teilweise mit Eau de Vie (dem Ausgangsprodukt von Cognac) gefüllt war. Das Fass wurde anschließend wie üblich im Keller zur Fermentierung gelagert. Als der Winzer nach einigen Jahren das Fass öffnete, fand sich darin eine Klare Flüssigkeit, die ihm ausgezeichnet schmeckte - der heute so beliebte Pineau des Charentes.
Es gibt viele Sorten von Pineau des Charentes zu genießen: weiß, rosé, rot, vieux (alt) und trés vieux (sehr alt).
Weiß: Altern: Mindestens 18 Monate (12 Monate im Fass)
Alkoholgehalt: 16-22% vol
Aussehen: Angefangen von hellgelb bis dunkel goldener Farbe
Bouquet: Reich, elegant und sehr komplex, mit Anklängen von Vanille und Honig, Lindenblüten, Blumen, Wein, Pfirsiche, Pflaumen und Feigen, die von einem Hauch von Mandeln, Pflaumen, Quitten-Gelee begleitet werden,
Gaumen: Frisch und lecker, vollmundig, konzentrierter Geschmack.
Vieux und Très Vieux weiße Pineau:
Altern: Vieux Pineau des Charentes blanc reifen mindestens 5 Jahre in Eichenholzfässer, während die Très Vieux mindestens für 10 Jahre reifen.
Farbe: Kräftig goldene Farbe mit gelben und braunen Highlights
Bouquet: Honig, Vanille, Pflaume, Zimt und nussigen Aromen mit Obertöne
Gaumen: Die lange Fassreife wirkt sich auf den Pineau mit einem kräftigen Geschmack aus, mit einem besonderen Merkmal, welches in der Fachsprache als Rancio bezeichnet wird.
Altern: 14 Monate, davon mindestens 8 Monate in Eichenfässern
Alkoholgehalt: 16-22% vol
Farbe: Abwechslungsreich - von rosa bis dunkelrot, mit Mahagoni-, Kupfer-und braunen Tönen
Bouquet: Rosé Pineau des Charentes hat einen leichten, frischen und fruchtigen Duft mit eleganten Aromen von Himbeeren und Kirschen. Pineau rot hat eine konzentrierte, reiche Nase mit Noten von reifen Früchten (schwarze Johannisbeere, Brombeere und Sauerkirschen) begleitet von einem Hauch von Gewürzen (Zimt), Lakritze und Vanille.
Gaumen: Sehr glatt, vollmundig, mit kräftigen Aromen von roten Früchten, schöner langer Abgang.
Herstellung: (Wikipedia)
Die jährliche Gesamtproduktion von Pineau beläuft sich auf etwa 14 Millionen Liter, wovon etwa 80 % in der Charente-Maritime hergestellt werden. Sie unterliegt den Vorschriften der Appellation d'Origine Contrôlée für „vin de liqueur“, obwohl Pineau als solcher kein Wein ist. Die Herstellung – vom Anbau der Reben über die Herstellung des Weins, die Destillation und das Pressen von Most bis zum endlichen Mischen und Altern im Fass – liegt zumeist in der Hand der einzelnen Weinbauern, von denen es einige hundert gibt. Geographisch ist die Pineauproduktion praktisch identisch mit der von Cognac, und viele Pineauproduzenten vermarkten auch ihren eigenen Cognac.
Obwohl in guten Jahren die besten Beeren oft von Hand gelesen werden, so ist die Ernte normalerweise doch voll mechanisiert. Strenge Vorschriften regeln das Verhältnis von Weinbrand zu Most in der Pineaumischung, und für Hersteller „organischen“ Pineaus bestehen zusätzliche Bestimmungen. Die Zahl der Hersteller, die Pineau aus organisch hergestelltem Most und organisch hergestelltem Weinbrand produzieren, wächst stetig; ihre Produkte tragen ein entsprechendes Gütesiegel.
Der Jahrgang eines Pineaus bestimmt sich nicht nach dem des Traubenmosts, sondern dem des Weinbrands. Der Most muss aus frisch geerntenen Beeren frisch gepresst sein und am Erntetag gepresst und dem Weinbrand beigemischt werden. Das Vermengen („assemblage“) des frischen Mosts mit dem Eau de vie stoppt die Fermentierung des Mosts durch einen „mutage“ genannten chemischen Prozess.
Montag, 23. November 2009
Wacholder-Beeren
Nach dem ich letzten Freitag eine Rüge erteilt bekam bzgl. meines Blogs, warum dieser nichts Aktuelles vorzuweisen hat, werde ich dieser Klage nun nachkommen. Als Entschuldigung möchte ich dennoch meine nicht vorhandene Zeit voraus schieben. Dazu das anziehende Geschäft und diverse Mitarbeiter Probleme. Ach da war ja auch der Urlaub. Tio, hätte ich fast vergessen. Also, ne Menge Gründe! Oder Sven ;-)Nun gut der Erklärung. Heute geht es um die Wacholderbeere.
Jetzt möchte ich nicht das ganze Wissenswerte niederschreiben, dass würde Regelrecht den Rahmen sprengen. Wer mehr wissen will, bitte...MEHR WISSEN
Was macht man mit Wacholderbeeren?! Na ja, er wird für die Herstellung sämtlicher Spirituosen mit Wacholder verwendet; Gin - Genever - Steinhäger - Wacholderbrand
In der Küche werden die Beeren zum kochen verwendet und bereichert ins Besondere die Aromen bei Wild.
Aber was ich damit mache, will ich kurz vorstellen.
Zuerst einmal möchte ich meinen Freund danken, dass er mir jeweils 1 Kilo rote und 1 Kilo blaue Wacholderbeeren aus ...ah wie heißt das noch mal, ich sag's einfach mal so...Ex- Jugoslawien, mitgebracht hat. Frische Ware und besonders Aromareich. Was ich bis dato nicht wusste, dass es auch rote Beeren gibt. Nun, jetzt hab ich ein ganzes Kilo und diese sind sehr lecker. Etwas milder und mit einer leichten Süße. Die blauen Beeren, ja, volles Wacholder Aroma. Es ist bekannt, dass Wacholder gut für den Magen ist aber nur in Maßen, zu viel ist nicht gut und schlägt sich auf die Nieren nieder. Aber keine Sorge, um dieses Maß zu erreichen, müsste man regelmäßig und viel Wacholderbeeren konsumieren.
Die Idee einen eigenen Gin daraus zu machen, brennt auch schon seit geraumer Zeit unter den Nägeln aber das wird wohl noch eine ganze Weile dauern. Also habe ich mich an einen Wacholder Likör heran gemacht, den ich Stufenweise zubereiten werde (ist schon in Arbeit). Mehr dazu nach Fertigstellung und ersten Testing.
Geschmacklich interessant ist folgende Rezeptur, die nicht nur bei mir sondern auch bei anderen Personen Gefallen findet;

6-8 Wacholderbeeren (je nach Größe)
1 Würfelzucker
2cl Lillet Blanc
5cl Plymouth Gin 47,3%
1 Würfelzucker
2cl Lillet Blanc
5cl Plymouth Gin 47,3%
Die Wacholderbeeren werden mit dem Zucker kräftig zerstampft. Alle weiteren Zutaten hinzu geben und auf Eis rühren. Durch ein Feinsieb in ein vorgekühlten Cocktailglas abseihen.
Eine simple Sache aber ein erstaunlicher Geschmack. Dieses lässt sich auf viele Gin Drinks münzen und wer die Gelegenheit hat, sollte es ausprobieren. Auch ein Gin Tonic und ein Gin Fizz erstmal, und und und...
So stell ich mir die ersten Genevers/Gins vor.
Leider weiß ich nicht wo und ob es überhaupt ohne Probleme in Deutschland frische Wacholderbeeren zu kaufen gibt (damit sind Märkte gemeint), aber Online-Anbieter gibt es mit Sicherheit einige.
Eine simple Sache aber ein erstaunlicher Geschmack. Dieses lässt sich auf viele Gin Drinks münzen und wer die Gelegenheit hat, sollte es ausprobieren. Auch ein Gin Tonic und ein Gin Fizz erstmal, und und und...
So stell ich mir die ersten Genevers/Gins vor.
Leider weiß ich nicht wo und ob es überhaupt ohne Probleme in Deutschland frische Wacholderbeeren zu kaufen gibt (damit sind Märkte gemeint), aber Online-Anbieter gibt es mit Sicherheit einige.
Sonntag, 7. Juni 2009
Campari
Campari ist ein Klassiker mit Geschichte, ein kosmopolitischer und zeitloser Stylist. Seine einzigartige Zusammensetzung sowie seine leuchtend rote Farbe, machen ihn zu einem der Facettenreichsten Aperitifs.Sein einzigartiger Geschmack und seine Vielseitigkeit weiß man sehr zu schätzen und sind in den bekannten Klassikern wie der Americano ( Campari, Vermouth Rosso, etwas Soda), Negroni (Campari, Vermouth Rosso, Gin etwas Soda) oder der Campari Cocktail (Campari, Vodka, Angostura) fester Bestandteil.
Heute möchte ich (m)eine neue Rezeptur (die ich bereits schon seit 4 Jahren meinen Gästen anbiete und mixe) vorstellen.
Capri' 05
Die Rezeptur:5cl Campari
2cl Luxardo Maraschino
2cl Grapefruit Saft weiß
1cl fr. Zitronen Saft
1/2 Barlöffel Gomme Sirup
Alle Zutaten kräftig shaken und in eine Cocktailschale abseihen.
Ein frischer Aperitif, mit herben Noten und dezenter Süße.
Eine weitere Empfehlung für den Einsatz mit Campari ;
Campari Sour

6cl Campari
2,5 cl fr. Limettensaft
2cl Läuterzucker
2-3 Dash Angostura Orange Bitter
1 fr. Eiweiß
Wie gewohnt mit Eiweiß- kräftig und lang genug shaken. In ein Sour Glas abseihen und eine frische Kirsche (die jetzt zu bekommen sind) garnieren.
Montag, 2. März 2009
BücherKiste

Der Winter geht, der Frühling kommt...
Für all diejenigen, die einen gepflegten Aperitif zu schätzen wissen.
In diesem Buch werden sowohl alkoholfreie Aperitife als auch die Klassiker wie Pastis, Pineau des Charentes, Champagner und Schaumweine, div. Weine, Sherry, Vermouth, Dubonnet, Lillet, L'Amer Picon, Suze und Campari beschrieben. Darüber hinaus werden hausgemachte/angesetzte Weine vorgestellt, die mich insbesondere ansprechen und die Kreativität in ins rollen bringen.
Eine Aufführung kleiner Gerichte rundet dieses Thema auf französische Weise ab.
Die Illustration ist sehr schön gemacht und erweißt sich als anregend, hier selbst Hand anzulegen und "neue" Aperitife zu schaffen.
Über 50 köstliche Rezepte für Getränke und kleine Speisen zur
heure de l'apéritif.
APRITIF
von Georgeanne Brennan
Kaleidoskop Buch
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