Posts mit dem Label Gin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 23. September 2012

GIN-Buch // GIN alles über Spirituosen mit Wacholder

Vom einstigen Schattendasein losgelöst, hält Gin heutzutage wieder verstärkten Einzug in die Sortimente und belebt die Barkultur mit neuem Glanz. Alten Cocktailrezepturen wird neues Leben eingehaucht, und sowohl Connaisseure als auch die Bartenderzunft können mittlerweile auf ein breites Spektrum an Wacholderspirituosen zurückgreifen. 
Höchste Zeit also für eine Hommage an diese edlen Tropfen! Das umfassende Handbuch für jedermann bietet einen kompakten Überblick über Gin, Genever und Wacholderbrände. Es informiert über Zutaten, Herstellung sowie die wichtigsten Marken und führt durch deren Geschichte bis hin zur Cocktailära, der die Welt großartige Mixturen verdankt. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich die verschiedenen Martini-Cocktails und klangvolle Klassiker, die ihren Ruhm alten Hollywoodfilmen verdanken.
Die Gin-Renaissance ist in vollem Gange und präsentiert sich hier in neuem, frischen Design mit einer erstaunlichen Vielfalt.
Mit Sinn für Qualität und echter Leidenschaft für "Spirituosen mit Wacholder" geschrieben, ist es ab sofort im Buchhandel bestellbar.

ISBN-10:   3905834189
ISBN.13:   978-3905834185
Sprache:    Deutsch
Verlag:      édition gastronomique, Zürich     
Taschenbuch mit Prägung,  263 Seiten, farbliche Abbildungen.
Preis:         41,50 €
www.gin-buch.de

Mittwoch, 4. Juli 2012

HAYMAN'S ROYAL DOCK NAVY STRENGTH GIN

ROYAL DOCK NAVY STRENGTH GIN 


Hayman's erweitert seine Produktpalette mit einem Navy Stregth Gin, den Hayman´s Royal Dock Gin mit 57% Vol.

Ein Gin mit großer Geschichte, denn dieser reine und kräftige Gin wurde seit dem Jahr 1863 von der Familie Hayman und ihren Vorfahren sowohl an die britische Admiralität, als auch an den Handel geliefert. Das in London ansässige Unternehmen brachte den Gin zu dem Royal Victoria Yard am Royal Dock, dem größten der drei Admiralty Victualling Yards.
Das Royal Dock, das sich in Deptford on the Thames nahe London befindet, wurde 1513 von Heinrich VIII. errichtet. Im Laufe der folgenden vier Jahrhunderte wurde das Royal Dock zu einem legendären Ort und zum Ausgangspunkt einiger der bedeutendsten Unternehmungen der britischen Marine-geschichte. Von hier aus eroberte dieser Gin die ganze Welt.

Das Royal Dock, die führende Werft in jener Zeit, war die erste Werft, die Schiffe für die Royal Navy baute. Die Docks werden in einem Atemzug mit der Erhebung von Sir Frances Drake in den Ritterstand, den Entdeckungsreisen von Frobisher und Vancouver, dem Auslaufen der Schiffe gegen die Spanische Ar-
mada und den Schlachten von Nelson genannt, zu denen auch Trafalgar gehörte.

Das in Royal Victoria Yard umbenannte Dock, das ab den 1850er Jahren nunmehr der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Getränken diente, war das größte der Admiralty Victualling Yards. Die anderen beiden befanden sich bei Gosport (der Royal Clarence Yard) und Plymouth (der Royal William Yard).

Tasting Notes (Pressemitteilung):


Nase:    Hayman‘s Royal Dock Gin ist charakteristisch, reich und kräftig in der Nase und drückt sich durch den typischen Gin-Wacholder-Duft aus. Dies ist alleine aufgrund der Alkoholstärke zu erwarten, allerdings behält er seine lebendigen Zitrus-Aromen und die floralen Muster schon in der Nase, was eher untypisch für einen solch kräftigen Gin ist.

Gaumen:    Dieser intensive und dabei weiche Gin schafft es die Balance zwischen Wacholder, Koriander und Zesten aus Orange und Zitrone zu halten. Spuren von Konfekt und prickelnd feurige Noten kombiniert mit einer Spur Toffee erschaffen eine angenehme, leicht-süße Wärme.


Abschluss:    Die anhaltenden Wacholder- und Zitrus-Noten mischen sich mit den anderen Botanicals und hinterlassen einen leckeren, warmen, dezent floralen und honiglichen Abgang.



Montag, 9. April 2012

Gin - ein Sammelkorb für ALLES?!

Immer wieder gibt es neues über Gin zu lesen.  Besonderheiten wie, einmalige Produktion siehe BOTANIST, limitierte Abfüllungen wie bei Monkey 47, Blue Gin und weitere Hersteller, hoher Alkoholgehalt und eine Vielzahl an Botanicals, sind oft die Aushängeschilder.
Das dabei Deutschland mittlerweile auf sich Aufmerksam macht, haben wir mit Monkey 47-, Duke-, und  Adler Gin erfahren. Jetzt reiht sich ein weiterer Gin aus dem Hause Glansloser mit ein. Ich berichtete in einem vorangegangen Post darüber. 
Aber gibt es noch mehr???
Das Gin sehr facettenreich ist, haben wir wohl alle schon erfahren und dabei auch festgestellt, dass die Menge der ausgewählten Botanicals nicht immer das verspricht, was man sich vorstellt und erhofft hat.
Die Zeitschrift Mixology hat in ihrer letzten Ausgabe 2/2012 einen interessanten Bericht dazu gebracht "Wacholderflut - Black Gin von Glanzloser".
Ich hoffe nur, dass sich diese anscheinend neue Entwicklung von Gin in Rahmen hält - (zu)viele Botanicals, hoher Alkoholgehalt, hohe Preise.
Wird man sich wieder auf das wesentliche besinnen?
Einer hat es schon vor Jahren getan. Hubertus Vallendar mit Noordkorn.
Seit 2005/2006 bereichert dieser Brand die Wacholderwelt und wurde bei der WORLD SPIRITS 2007 / 2008 / 2012 mit Gold prämiert.
- NOORDKORN -
klingt nordisch, ist nordisch...

Folgender Text ist von der Webseite entnommen.

Unsere Idee war es, dass Norden als alte Spirituosenstadt wieder ein unverwechselbares Produkt bekommen sollte. Dafür brauchten wir einen guten "Brenner-Partner" - Hubertus Vallendar, mit dem wir schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Proben wurden hin und her geschickt, bis der endgültige Wacholdergeist kreiert war, bereitet mit frischen Wacholderbeeren von den Apenninen.

Die Idee:
Nach Festlegung der Flaschenform und Korken sollte der Bezug zur Region hergestellt werden. Der Name "Noordkorn" (mit Doppel-o - als Reminiszenz an die alte Norder Schnapsmarke Doornkaat) wurde geboren.

Der Duft:
Intensive ätherische Kräuteröle, frische reife Wacholderbeeren, Zitrusfrische.

Der Geschmack:
Intensiver Wacholdergeschmack, kühlende Frische, Orangenschale, Kumquats, harmonisch und lang.

Das Etikett:
Dann fehlte nur noch das Etikett, Ole West war sofort begeistert von der Idee und entwarf in seiner unnachahmlich besonderen Weise unser Noordkorn-Etikett.
Im Dezember 2005 wurde der Noordkorn mit großem Erfolg eingeführt. 


Noordkorn, eine Wacholderspirituose die getrost dem Gin zugeordnet werden kann, auch wenn sich keine Deklarierung auf dem Etikett dazu finden lässt. Die Herstellung verläuft nach den gesetzlichen Bestimmungen zu London Dry Gin. 
Erstmals hielt ich vor über 2 Jahren eine Flasche Noordkorn in der Hand und war vom äußeren wie auch vom inneren sehr begeistert.
Die Flasche liegt gut in der Hand (0,7l) und der Inhalt mit 40% Vol. hält das, was bereits im Vorfeld publiziert wurde. Selbst in Mixturen wie in einem Martini Cocktail, Gin Sling, Gin Sour, Martinez, Gin & Tonic uvm, zeigt er Kraft und Beständigkeit. 
Offiziell kein Gin, für mich aber einer der besten "Gins" aus deutschem Lande.  

Noordkorn - 0,7l, 40% Vol., ca. 23 - 25 €

Donnerstag, 8. März 2012

Black Gin


Black Gin 

Aus dem Hause Gansloser Destillerie, die mehr für ihre Obstbrände bekannt sind, kommt nun eine Spezialität hinzu - Gin. 
Man springt auf den Gin-Zug mit auf und was Monkey 47 kann, soll hier nun noch überboten werden. Nicht 47 ist die Zahl sondern 74. Hut ab aber wo soll das hin führen...

Beschrieben wird das Ganze so (Text: Gansloser Webseite)

klar, spiegelnd
transparent                                                                saubere, betörende Qualität                                       neben dem dominanten Wacholderaroma, Zitrus, Orange und KamilleVoller Körper und feine Milde am Gaumen und an der Nase                                              Holger Frey, Geschäftsführer und Brenner der Gansloser Destillerie J. G. Frey, zählt zur weltweiten Elite der Schnapsbrenner.Seit Jahren gehört er mit seinen Edelbränden zu den erfolgreichsten seiner Zunft. Nun kommt eine neue Spezialität hinzu: BLACK GIN - frisches, elegantes Wacholderaroma, finessenreich mit Orangig-duftig-würzigen Facetten: glasklar und erfrischend, gleichzeitig elegant und lebendig. Der BLACK GIN wird nur dreimal im Jahr Destilliert. Im April der Klassische BLACK GIN, im August der BLACK GIN DISTILLERS CUT 60% und im September der BLACK GIN EDITION 1905. Die Auflage ist streng limitiert, denn ist ein Jahrgang vergriffen, hilt nur ein einjähriges Warten auf Nachschub. Versehen mit frischen Wacholderbeeren, Zitronenzesten, Orangenzesten, Ingwerwurzel, Koriander, Lorbeer und 68 weiteren Kräutern ist dieser Gin absolut einzigartig. 
45% Vol.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Hangover...

Es muss nicht immer Bloody Mary sein...

Ein guter Freund und Stammgast eröffnet gern den Abend mit einer pikanten Bloody Mary. Warum nicht...

Heute sollte ihn jedoch eine neue Kreation zwischen Bloody Mary und Gazpacho treffen.
Es war Zeit für Veränderungen und dafür ist er zu haben. Also dann...

Mir kam vor einigen Tagen diese in den Kopf und nach den ersten Umsetzungen habe ich selbst Gefallen daran gefunden. 
Grund genug, um diese mit Euch zu teilen...



4cl Tanqueray Gin ( besser noch Gin Mare)
2 Barlöffel Martini D'oro
4cl Tomatenwasser
1cl Limettensaft
1 Barlöffel Zuckersirup
1 gute Prise Salz
1 Stk. Paprika 
1 Messerspitze fr. Chili oder Peperoni

Das Stück Paprika und Chili/Peperoni wird im Shakerglas mit einer guten Prise Salz kräftig zerstoßen. Danach gebe man alle weiteren Zutaten hinzu und shake kräftig. Das Ganze wird durch ein Feinsieb  in ein Cocktailglas abgeseiht und mit einem Paprikastreifen garniert.

Cheers!!!


Tomatenwasser:

Tomaten vom Inneren (Fleisch und Kerne) befreien und würfeln. Das getrennte Fleisch und Kerne extra pürieren. 
Die Tomatenwürfel und das Pürierte werden jetzt in einem mit Mulltuch oder sonstige Baumwolltücher ausgelegten großem Passiersieb zum abtropfen gelassen. Es empfiehlt sich das Ganze mit einem Teller o.ä. zu beschweren. So erhält man "klares" Tomatenwasser.
Diese Vorbereitungsarbeit empfiehlt sich über Nacht zu halten, da es einige Stunden des Abtropfen in Anspruch nimmt. 
Im Übrigen eine tolle Grundlage für viele andere Mixturen und/oder Küchenideen. 

Dienstag, 10. Januar 2012

Ungeduld zahlt sich nicht aus...

Wenn wir ungeduldig sind, dann vergessen wir dabei meist, dass alles seine Zeit braucht...


Und nun habe ich doch eine Antwort auf den vorhergehenden Post gefunden. 


Unter Hotelier.de fand ich folgendes:


"Der Engländer Thomas Dakin schuf 1761 die Grundlage für Bombay Sapphire und damit das wohl älteste, bekannte Rezept für einen Premium London Dry Gin. Schon damals gehörten Wacholderbeeren, Engelwurz, Koriander, Bittermandeln, Kassiarinde, Iriswurzeln, Süßholzwurzel und Zitronenschalenöl zu den Zutaten. 1959 wurde das Rezept in einer nordenglischen Brennerei wiederentdeckt und um zwei weitere Zutaten ergänzt."

Fragen! Antworten?

Anlass zur Frage und Antwort ist der Artikel in der Mixology 6/2011. Unter der Überschrift "250 Jahre Stil und Individualität - Bombay Saphire Gin -", Text: Minna Funk, wird einiges zu diesem Gin aufgeführt.

Ich möchte hier nicht weiter auf das eigentliche Produkt eingehen, wer dennoch mehr darüber wissen möchte, der klickt hier.

Soweit ich richtig informiert bin, ist Bombay Sapphire eine seit 1987 eingeführte Gin-Marke, die seit 1998 zu Bacardi gehört. 
Weiterhin heißt es, dass die Rezeptur unverändert aus dem Jahre 1761 stamme, die im Norden Englands kreiert und von Generation zu Generation weitergereicht wurde.

Und hier stellt sich mir die Frage, wer hat diese Rezeptur eigentlich ins Leben gerufen und wie darf man die Äußerung "...von Generation zu Generation weitergereicht..." verstehen? Handelt es sich dabei um familiäre Generationen, wie es in so vielen Betrieben der Fall ist/war? Und wenn ja, erstaunt es mich, dass die genaue Zusammensetzung ein offenes Geheimnis ist. Halten andere Betriebe es mit ihren Generations-Rezepten doch ganz anders.

Nun, eine Gin-Marke die heuer ihr 25 jähriges Jubiläum zu feiern hat und sich 250 Jahre Stil und Individualität auf die Fahne schreibt, aber keinen Namen für die 1761er Rezeptur zu nennen hat.

Ist es doch nur Marketing?! 

Darauf hätte ich gern eine Antwort!
Wer weiß mehr darüber und kann mit belegbaren Informationen Auskunft geben?
  


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Danke...

Heute möchte ich mich wieder einmal für ein besonderes Geschenk bedanken, eine Flasche Monkey 47.
Das dieser Gin wirklich eine Besonderheit ist (für mich allemal) dürfte vielen ja nun schon bekannt sein, denn es wurde viel und ausgiebig darüber berichtet. Nein? Ein Link zur Information.


Darüber hinaus möchte ich Dir, mein lieber Freund, nochmals zur Vaterschaft gratulieren.


Und wer gern mal den frisch gewordenen Vater besuchen möchte, den kann ich dazu seinen Laden "Laura's" in Dachau sehr empfehlen.
Ein kleines aber sehr feines Restaurant, sehr gute Küche und tolle Weine.
Schade nur, dass dieser nicht in München ist - für mich zu mindestens, denn dann wäre ich öfter da.
Für all meine Leser die irgendwann mal in Dachau sein sollten, schaut vorbei und genießt das tolle Ambiente, Küche und Getränke (Reservierung ist vom Vorteil).


Mittwoch, 27. Juli 2011

Spaniens Herzschlag für Gin

Das Spanien weltweit auf Platz 2 im Gin- Konsum steht, dürfte wohl vielen bekannt sein. 
Schön anzusehen, wie die Spanier es zu demonstrieren wissen...



Samstag, 21. Mai 2011

Cuisine Style - gekocht wird danach!


Heute möchte ich mich wieder einmal den Kräutern nähern und eine Mixtur vorstellen, die mein Gaumen zu schmeicheln vermag. 
Keine neue Erfindung des Rades, vielmehr eine neue/weitere Möglichkeit zu aromatisieren. 
Ein Gimlet ist die Basis dieser Mixtur, die zusätzlich mit Rosmarin aromatisiert wird und einen mediterranen Geschmack hinterlässt.  
Je nach Beschaffenheit werden 1-2 frische Rosmarin Zweige mit etwas Zucker ordentlich zerstampft. Ein paar dashes fr. Limettensaft sollen der Süße entgegen wirken. Zu shaken sind; 4cl Cordial Lime Juice und 5cl Gin (Bsp. Gin Mare oder Williams Crisp Gin) und der zerstoßene Rosmarin. Abgeseiht wird durch ein Feinsieb, in ein vorgekühltes Cocktailglas.
Bevor dieses seinen Weg zum Mund findet, sollte der  Glasrand noch mit einem kleinen Rosmarin Zweig abgerieben und hinzu gegeben werden. 
Ein frischer Drink mit mediterranen Tönen, der sich hervorragend als Aperitif sommerliche Abende eignet.  
Cheers!

Mittwoch, 9. Februar 2011

Gin Mare

Welch freudige Botschaft...

Bin ich doch zufälliger Weise bei einen Besuch auf der Webseite von Drinkology über deren neue Aufnahme von Gin Mare gestolpert. 

Ich hatte ja schon vor geraumer Zeit diesen Gin und seine Mixbarkeit vorgestellt. Hier nochmal die Links;

Sicher ist er mit seinen 48,70 € alles andere als ein Schnäppchen aber dennoch, bedingt durch die Schwierigkeiten des Besorgens, eine besondere Empfehlung.

Also, wer gerade ein paar Euronen übrig hat, ran an den Speck!

Montag, 8. November 2010

MartiMar

Alljährlich zieht es mich nun aus bestimmten Gründen immer wieder nach Màlaga/Spanien. Eine Stadt, die einiges zu bieten hat, vor allem ein interessantes Nachtleben. Aber keines wegen ist Màlaga ein Mekka für Cocktail Enthusiasten, wobei es an Spirituosen und besonders an Gin nicht fehlt. Cocktails gegen Gin&Tonic, denn das ist das einzige was sich hier fest manifestiert hat, G&T. Nicht das Cocktails völlig fremd wären, doch sind diese nicht allgegenwärtig. 
Wie auch immer... Wir saßen wieder einmal in unserer beliebten Bar, dass Café Negro, als ich in den Genuss kam, nun endlich einmal den Gin Mare zu probieren. Darüber hinaus fiel mir der Martini Gold ins Auge, und es war um mich geschehen. 
Nach dem nun alles pur getestet wurde, wurde der Barman dazu angehalten und mit einbezogen, in Zusammenarbeit an einen mediterranen Martini Cocktail  mitzuwirken.

Gin Mare, 42,7% Vol. - ein mediterraner Gin (Premium Gin) durch und durch, vollmundig und Aromenreich.  Neben den klassischen Botanicals Wacholder, Koriander, Kardamom und sonnengereifte Zitrusfrüchte, werden weiterhin im Gin Mare noch recht außergewöhnliche Botanicals wie, Rosmarin, Thymian, Basilikum und Arbequina Oliven mit eingebracht. Hergestellt  in einem kleinen Fischerdorf an der Costa Dorada, südlich von Barcelona, entstammt die  Idee einer neuen Gin-Generation aus dem Design Studio SeriesNemo in Barcelona, die ebenfalls für das Design der Flasche sowie für Vermarktung zuständig sind. Sein Geschmack ist einmalig, der  sich wie ein leichter Film  in der Mundhöhle legt und einen langen Abgang hält.   

Dieser sollte nun mit Martini Gold gepaart werden. Ein Vermouth, der in Kooperation mit Dolce&Gabbana aufgelegt wurde und Inhaltlich eine faszinierende Exzellenz beherbergt.
Martini Gold by Dolce&Gabbana - flüssiger Luxus Made in Italy. Ausgesuchte Zutaten wie spanischer Safran, Kubebenpfeffer aus Indonesien, kalabrische Bergamotte, indischer Ingwer und sizilianische Zitrusfruchtschalen offerieren ein exotisches Feuerwerk subtiler Aromen.
Das Mischungverhältnis wurde in diversen Testrunden dann endlich festgehalten. Wir hielten das Verhältnis von 2/3 Gin Mare und 1/3 Martini Gold für perfekt. Eine Besonderheit sollte diese Mixtur aber dennoch erfahren - Rosmarin.
Ein Rosmarinzweig wurde während des Rührens hinzugegeben. Bevor aber nun die Eiskalte Versuchung in die Cocktailgläser abgeseiht wurde, aromatisierten wir die Gläser von innen als auch am Glasrand mit Rosmarin. 
Fazit aller Beteiligten und zum testen einberufener Mitarbeiter - ein gelungener Martini Cocktail mit mediterranen Flair. Und da jedes Kind einen Namen braucht, hielten wir MartiMar als Inhaltlich treffend. 

Aber alles Gute ist selten beisammen.  Denn die Besorgung von Gin Mare stellt ein schwieriges Unterfangen da und dürfte wohl noch in Deutschland lange auf sich warten lassen. Schade! Aber jeder der die Gelegenheit hat, diesen probieren zu dürfen und darüber hinaus auch noch vermixen zu lassen, sollte es unwiderruflich tun.


Samstag, 10. Juli 2010

LUBUSKI GIN

Es gibt viele gute Gin Sorten auf dieser Welt -  und die uns am bekanntesten stammen meist aus Westeuropa und/oder USA. Das aber unsere östlichen Nachbarstaaten ebenfalls gute Tropfen haben, ist wohl mehr in der Kategorie Vodka gedacht und bekannt. Aber halt!!! Polen wartet mit einem sehr interessanten Gin auf. Aber dazu gleich mehr.

Vorerst möchte ich mich bei einer guten Freundin bedanken, Gela aka der ZeitGeist. Ihre berufliche Tätigkeit verschlägt sie hin und wieder in verschiedene Länder. Hoffentlich noch viel mehr und öfter ;-)
Diesmal ging es nach Polen! Ihrer Umsichtigkeit und Interesse ist es zu verdanken, dass ich heute eine Flasche Gin aus Polen in der Hand halte, mit großer Freude und Stolz. Stolz zu recht, denn was sich hier offenbart ist = ICH BIN BEGEISTERT!!!
Danke meine liebe Gela das Du an mich gedacht hast.

So und jetzt zum Lubuski Gin Original. Ein London Dry Gin mit 40% Vol. der seit 1987 in bester Qualität hergestellt wird. Er besitzt eine intensive Wacholdernote, die im Abgang lange erhalten bleibt. Weniger Zitruslastig dafür mehr warme Nuancen. Hierfür werden Botanicals wie Anis, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Muskat, Kalmus (Sumpfpflanzenart), Orangenschalen, Zimt, Lorbeer, Süßholz (Lakritze) und Bittermandeln verarbeitet.
Lubuski Gin ist unangefochtener Marktführer in Polen (56%) und wird von Vinpol aus Torun, ein Tochterunternehmen der Henkell & Co.Sektkellerei KG geführt. Als Variante Lubuski Gin Lime ergänzt ein Hauch Limette sein Aroma.

Test:

Pur  = Sensationell, volle Wacholdernote ohne sich, bedingt durch die weiteren Botanicals, zu verlieren.

Im Martini Cocktail = Im Verhältnis 5:1, mit einer Zitronenzeste abgespritzt, ein Martini nach meiner Fasson.

Dazu muss ich folgendes an den Leser mitgeben. Ich liebe Gins mit einer starken Wacholdernote. Vielleicht ist dem einen oder anderen der spanische Xorguer Gin von Mahon ein wenig vertraut und/oder bekannt. Wenn ja, dann ist der Lubuski Gin auf die gleiche Stufe zu stellen.

Wo ist dieser denn zu beziehen?
Im Augenblick habe ich folgende Quellen ausfindig gemacht:


Ich hoffe, dass ich etwas Interesse geweckt habe und würde mich über kurze Kommentare mehr freuen als über finanzielle Honorierungen via Flattr oder Yourcent.



Montag, 5. Juli 2010

Fifty Pounds Gin

Gin scheint nach wie vor die Spirituosenkategorie zu sein, die mit den meisten Neuerscheinungen aufwartet wie kaum eine andere Kategorie.

Diesmal aus England - Fifty Pounds Gin, 43,5% Vol., vierfach destilliert, abgefüllt in einer 0,7 Liter Retro Flasche. Hergestellt von Thames Distillers im Südosten von London, nach einer Jahrhundertalten Rezeptur.

Das interessante an diesen Gin ist die Idee, die weit zurück blicken lässt. Der Inhalt sei selbstverständlich nicht außer Acht zu lassen, denn dieser definiert ihn zu einem Premium Gin.

Das Design besticht schon im ersten Moment, eine Flaschenform wie aus den Anfangszeiten der Gin Ära. Seine Namensgebung steht in Anlehnung eines aus dem frühen 18. Jahrhundert erlassenen Steuergesetzes. Einer Zeit in der Gin schnell an Gefallen fand und ins besondere die unteren Klassen in den Bann zog. Neben offiziellen Brennereien gesellten sich zahlreiche Schwarzbrenner hinzu, die Gin billig und von zweifelhafter Qualität herstellten.
Da "Gin" nun für wenig Geld zu erhalten war, entwickelte sich in dieser Zeit eine wahre Trunkenheit der Bevölkerung mit unvorstellbaren Ausmaßen. Die Regierung fasste 1736 daraufhin den Entschluss
, eine Steuer von £50 für jeden Gin-Hersteller zu erheben - ein erfolgloses Unterfangen! Nach sechs Jahren hatten gerade mal zwei Brennereien sich damit einverstanden erklärt diese Steuer abzuführen.

Soviel zu Namen und Design. Worauf es aber ankommt ist der Inhalt und der kann sich zeigen (schmecken) lassen. Dieser Gin ist hervorragend ausbalanciert, ein ausgewogenes Zusammenspiel von Wacholder, Zitrustönen und Gewürzen. Er wirkt geschmeidig- elegant, ist aber dennoch vollmundig mit einen kräftigen Körper und langen Nachhall.
Jede Flasche trägt die einzelne Bearbeitungsnummer, zusammen mit dem Destillierjahr.

Preis ca. 34,- €

Sonntag, 13. Juni 2010

Martinez auf Abwegen?

Wer kennt ihn nicht- Carpano Antica Formula, der Vermouth der sich in vielen Bars und Drinks seinen Platz gesichert hat. Doch es gibt noch mehr- Carpano Classico, ein roter Vermouth mit bitter-süßen Aromen und ausgewogenen Gewürznoten. Dezente Töne von Schokolade, Orange und Kirsche hinterlassen ihre Spuren. Ein sehr gelungenes Zusammenspiel, nur nicht ganz so wuchtig. Darüber hinaus ist der Kaufpreis von ca. 14,50 € ebenfalls eine Überlegung wert, hier eine Alternative zum Antica Formula zu sehen.

Um den Carpano Classico gleich auszuprobieren, wählte ich den Martinez Cocktail, den ich seit jeher mit Antica Formula mixe. 
  Fazit:  Sehr empfehlenswert, da das Gesamtbild nicht zu stark vom Vermouth umrahmt wird. Ich persönlich halte den Carpano Classico Vermouth für eine bessere Wahl in einem Martinez. Es kommt aber auch immer darauf an, mit welchen Wacholder-Spirituosen gearbeitet wird. Und das ist meiner nächster Punkt- Wacholder-Spirituose.
Nach dem ich meine Martinez gern mit Genever und/oder Gin mixe, überkam mich der Gedanke einen Doppelwachholder zu probieren:  Eversbusch Doppelwachholder 46%.
  Meine Rezeptur dazu:
5cl Eversbusch Doppelwachholder
2cl Carpano Classico
1cl Luxardo Maraschino
2 Dash Angostura Bitter
1 Dash Orange Bitter


  Fazit:  Ich habe für mich einen neuen Vermouth gefunden und ein Doppelwachholder ist nicht nur eine Alternative, nein, er ist ein Erlebnis.
Cheers!

Sonntag, 30. Mai 2010

Monkey 47...

Der Schwarzwald lässt grüßen...
Neben Adler- und Duke Gin, reiht sich nun ein weiterer deutscher Gin mit ein -  Monkey 47 Gin.
Nach über einem Jahr der Forschung und Tests, zu denen auch Bartender des Landes mit einbezogen wurden, werden in Handarbeit nur kleinere Chargen hergestellt.
Seine Zusammensetzung ist schon recht bahnbrechend, denn mir ist bis dato kein Gin bekannt, in denen so viele natürliche Aromastoffe verarbeitet werden.
Nach dem ich nun eine Flasche Monkey 47 mein eigen nennen darf und die ersten Verkostungen statt gefunden haben, steht eines fest - ich werde im Regal meiner Gin-Lieblinge Platz machen müssen. Ein sehr interessanter Gin mit einer botanischen Komplexität. Ein gelungenes Balance-Spiel, keine Aromen sind zu dominierend und lassen dennoch bei jedem Schluck etwas Neues erfahren. Er hat Frische und Spritzigkeit, warme und würzige Aromen und irgendwie sind es immer wieder vertraute Gerüche, die ein wenig an Waldboden erinnern. 
Für mich stellt dieser Gin definitiv einen Unterschied zum konventionellen Gin da.

EX  PLURIBUS  UNUM

 

Donnerstag, 1. April 2010

Forgotten Cocktails

Der Aviation Cocktail
Nach dem heute das neue Mixology Magazin ins Haus flatterte, erfreute ich mich wieder einmal mehr um den Inhalt und ganz besonders über den Bericht des Aviation Cocktails. Ich möchte hier nicht wiederholen was Mixology bereits zum Aviation geschrieben hat. Warum ich dann überhaupt dieses Thema erwähne? Nun, ich persönlich mag diesen vergessenen Cocktail und biete diesen meinen Gästen auch an. Für mich stand immer nur die Frage im Raum- welcher Gin?
Nach langen hin und her empfand ich den Münchner Duke Gin als sehr harmonisch, gepaart/begleitet vom Crème de Violette der Firma The Bitter Truth. Den Anteil an frischen Zitronensaft verringere ich etwas, da mir sonst zu viele Geschmacks Nuancen verloren gehen und zugegebener Weise bin ich nicht der große SAURE DRINK Fan.  
Ein Mischungsverhältnis, welches mir persönlich sehr genehm ist ; 
2 oz Duke Gin
1/2 oz Crème de Violette
1/2 oz Maraschino
1/2 oz fresh Lemon Juice (ein klein wenig mehr)
Alle Zutaten kräftig shaken

Eine Rezension zu Crème de Violett findet sich im Blog TRINKLAUNE

Sonntag, 28. März 2010

Gin Mare




Und wieder ein neuer Stern am Himmel...
Gin Mare, ein spanisch mediterraner Gin (Premium Gin) mit ausgefallenen Botanicals wie Arbequina Oliven, Thymian, Basilikum und Rosmarin.
Das Flaschen Design kombiniert die Farben und Elemente des Mittelmeerraumes - eine Synthese zwischen Meer und Himmel.
Mit 42,7% vol. wird dieser Mediterranean Gin ausgestattet und es bleibt abzuwarten wann dieser seinen Weg zu uns finden wird.

Sonntag, 21. März 2010

Brockmans Gin

Qualität zu jeden Preis???

Bei meinen letzten Spirituosen Einkauf für die Bar, stolperte ich über den Brockmans Gin aus UK. Mit Freude hielt ich diesen Gin in der Hand und mit hochgezogener Augenbraue stellte ich diesen dann auch wieder ab, nach dem mir die Einkaufssumme von über 40 € aufgerufen wurde. Das hielt mich dann doch davon ab mal eben schnell das Portemonnaie zu ziehen. Sicher, Qualität hat seinen Preis und ausgefallene Sachen sowieso und das ist er. Aber dennoch für einen Gin?! Ich hoffte immer das Gin nicht den Weg einschlagen würde den Vodka (Premium Vodka) hinter sich hat. Eine Preisgestaltung, die sich teilweise ins unermessliche entwickelte.
Ich mag Gin und vor allem die Vielfalt, aber eines darf man dabei nicht vergessen, es ist eine relativ schnell hergestellte Spirituose und eigentlich ohne weitere Fasslagerung. Bedenkt man, dass man für diese Preiskategorie gereifte Spirituosen wie z.Bsp. Rum oder Whisk(e)y mit einigen Jahren der Fassreife auf’m Buckel bekommt. Sicher, Gin ist dabei ein ganz anderes Paar Schuhe, aber nur die wenigsten stellen dabei ihre Basis Spirituose noch selber her. Diese wird zu meist zu/eingekauft – aromatisiert – destilliert und auf Trinkstärke herabgesetzt - ab in die Flasche und chices Label. Und das soll dann den Preis rechtfertigen?! Okay, da kommen dann noch die Botanicals hinzu, und diese kommen teilweise aus allen Ecken der Welt.
Ich hoffe nur und wünsche mir sehr, dass man sich wieder besinnt und einen gesunden und gerechtfertigten Preis-Leistung Weg geht.
Lecker ist er dennoch und ob als Martini oder in einen Gin&Tonic, er hält auf alle Fälle ein neues Geschmackserlebnis bereit und mit Zugabe von Brombeeren zeigt sich das ganze auch noch gut her.

Montag, 23. November 2009

Wacholder-Beeren

Nach dem ich letzten Freitag eine Rüge erteilt bekam bzgl. meines Blogs, warum dieser nichts Aktuelles vorzuweisen hat, werde ich dieser Klage nun nachkommen. Als Entschuldigung möchte ich dennoch meine nicht vorhandene Zeit voraus schieben. Dazu das anziehende Geschäft und diverse Mitarbeiter Probleme. Ach da war ja auch der Urlaub. Tio, hätte ich fast vergessen. Also, ne Menge Gründe! Oder Sven ;-)
Nun gut der Erklärung. Heute geht es um die Wacholderbeere.
Jetzt möchte ich nicht das ganze Wissenswerte niederschreiben, dass würde Regelrecht den Rahmen sprengen. Wer mehr wissen will, bitte...MEHR WISSEN
Was macht man mit Wacholderbeeren?! Na ja, er wird für die Herstellung sämtlicher Spirituosen mit Wacholder verwendet; Gin - Genever - Steinhäger - Wacholderbrand
In der Küche werden die Beeren zum kochen verwendet und bereichert ins Besondere die Aromen bei Wild.
Aber was ich damit mache, will ich kurz vorstellen.
Zuerst einmal möchte ich meinen Freund danken, dass er mir jeweils 1 Kilo rote und 1 Kilo blaue Wacholderbeeren aus ...ah wie heißt das noch mal, ich sag's einfach mal so...Ex- Jugoslawien, mitgebracht hat. Frische Ware und besonders Aromareich. Was ich bis dato nicht wusste, dass es auch rote Beeren gibt. Nun, jetzt hab ich ein ganzes Kilo und diese sind sehr lecker. Etwas milder und mit einer leichten Süße. Die blauen Beeren, ja, volles Wacholder Aroma. Es ist bekannt, dass Wacholder gut für den Magen ist aber nur in Maßen, zu viel ist nicht gut und schlägt sich auf die Nieren nieder. Aber keine Sorge, um dieses Maß zu erreichen, müsste man regelmäßig und viel Wacholderbeeren konsumieren.
Die Idee einen eigenen Gin daraus zu machen, brennt auch schon seit geraumer Zeit unter den Nägeln aber das wird wohl noch eine ganze Weile dauern. Also habe ich mich an einen Wacholder Likör heran gemacht, den ich Stufenweise zubereiten werde (ist schon in Arbeit). Mehr dazu nach Fertigstellung und ersten Testing.
Geschmacklich interessant ist folgende Rezeptur, die nicht nur bei mir sondern auch bei anderen Personen Gefallen findet;

6-8 Wacholderbeeren (je nach Größe)
1 Würfelzucker
2cl Lillet Blanc
5cl Plymouth Gin 47,3%

Die Wacholderbeeren werden mit dem Zucker kräftig zerstampft. Alle weiteren Zutaten hinzu geben und auf Eis rühren. Durch ein Feinsieb in ein vorgekühlten Cocktailglas abseihen.
Eine simple Sache aber ein erstaunlicher Geschmack. Dieses lässt sich auf viele Gin Drinks münzen und wer die Gelegenheit hat, sollte es ausprobieren. Auch ein Gin Tonic und ein Gin Fizz erstmal, und und und...
So stell ich mir die ersten Genevers/Gins vor.
Leider weiß ich nicht wo und ob es überhaupt ohne Probleme in Deutschland frische Wacholderbeeren zu kaufen gibt (damit sind Märkte gemeint), aber Online-Anbieter gibt es mit Sicherheit einige.