Mittwoch, 1. Februar 2012

Hangover...

Es muss nicht immer Bloody Mary sein...

Ein guter Freund und Stammgast eröffnet gern den Abend mit einer pikanten Bloody Mary. Warum nicht...

Heute sollte ihn jedoch eine neue Kreation zwischen Bloody Mary und Gazpacho treffen.
Es war Zeit für Veränderungen und dafür ist er zu haben. Also dann...

Mir kam vor einigen Tagen diese in den Kopf und nach den ersten Umsetzungen habe ich selbst Gefallen daran gefunden. 
Grund genug, um diese mit Euch zu teilen...



4cl Tanqueray Gin ( besser noch Gin Mare)
2 Barlöffel Martini D'oro
4cl Tomatenwasser
1cl Limettensaft
1 Barlöffel Zuckersirup
1 gute Prise Salz
1 Stk. Paprika 
1 Messerspitze fr. Chili oder Peperoni

Das Stück Paprika und Chili/Peperoni wird im Shakerglas mit einer guten Prise Salz kräftig zerstoßen. Danach gebe man alle weiteren Zutaten hinzu und shake kräftig. Das Ganze wird durch ein Feinsieb  in ein Cocktailglas abgeseiht und mit einem Paprikastreifen garniert.

Cheers!!!


Tomatenwasser:

Tomaten vom Inneren (Fleisch und Kerne) befreien und würfeln. Das getrennte Fleisch und Kerne extra pürieren. 
Die Tomatenwürfel und das Pürierte werden jetzt in einem mit Mulltuch oder sonstige Baumwolltücher ausgelegten großem Passiersieb zum abtropfen gelassen. Es empfiehlt sich das Ganze mit einem Teller o.ä. zu beschweren. So erhält man "klares" Tomatenwasser.
Diese Vorbereitungsarbeit empfiehlt sich über Nacht zu halten, da es einige Stunden des Abtropfen in Anspruch nimmt. 
Im Übrigen eine tolle Grundlage für viele andere Mixturen und/oder Küchenideen. 

Dienstag, 17. Januar 2012

19 Bonnie & Clyde 34...

Eine Nachricht die ich im Radio hörte und die mich zu diesem Post veranlasste...

Bonnie und Clyde, wer kennt sie nicht, dass berühmte Gangsterpaar aus den 30er Jahren der USA-Geschichte.
Filme wurden darüber gedreht und Lieder verfasst (mitunter auch die Die Toten Hosen), aber in welcher Form diese Namen wieder Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist schon etwas eigen. Am 21. Januar sollen Waffen, eine Maschinenpistole als auch ein Schrotgewehr, von Bonnie und Clyde in ein Auktionshaus in Missouri versteigert werden. Mehr dazu hier...

Wer sich für die Biografie des berühmten Gangsterpaares interessiert, für den habe ich hier etwas zu lesen.

Nun kann man denken wie man will und die Versteigerung als moralische Frage/Ansicht  aufbringen, die ich für mich schon beantwortet habe. Amerikaner...

Dennoch spukte es gleich in meinem Kopf und es kreierte sich darin in ungewollter Weise eine Mixtur, die ich gleich ausprobieren musste. Puristisch, eigen und doch amerikanisch...
Und das kam dabei raus - ein kräftiger amerikanischer Whiskey - guter Cognac - Kaffeebohnen - Zucker - Cocktail Bitter.

4cl Bourbon oder Rye Whiskey 
(Makers Mark Bourbon W. oder Pikesville Rye W.)
1cl Coganc 
(Rémy Martin VSOP)
6 Dashes Angostura Bitter 
(oder auch 4 Dashes Angostura und 3 Dashes TBT Creole Bitter)
6 Kaffeebohnen 
1 Würfelzucker

Ich weiß, ziemlich viel "oder", aber ich kann mich einfach noch nicht festlegen. Kommt noch!


 Zubereitung:    


- 19 Bonnie & Clyde 34 Cocktail -

Die Kaffeebohnen und den Zuckerwürfel im Shaker gut zerstoßen, alle weiteren Zutaten hinzu geben und mit der Rückseite des Barlöffels (Stößel) weiter stoßen und rühren, bis der Zucker gut aufgelöst ist. Das Ganze nun gut shaken und durch ein Feinsieb in ein Cocktailglas abseihen.

Klare Ansage, nichts für Safttrinker, vielmehr für Puristen die es kräftig mögen und ein Hauch von Kaffee nicht verschmähen.
Ich widme diesen "19 Bonnie & Clyde 34 Cocktail" den 30er Jahren der USA-Geschichte, auf das man nichts vergesse. 

Cheers!






Dienstag, 10. Januar 2012

Ungeduld zahlt sich nicht aus...

Wenn wir ungeduldig sind, dann vergessen wir dabei meist, dass alles seine Zeit braucht...


Und nun habe ich doch eine Antwort auf den vorhergehenden Post gefunden. 


Unter Hotelier.de fand ich folgendes:


"Der Engländer Thomas Dakin schuf 1761 die Grundlage für Bombay Sapphire und damit das wohl älteste, bekannte Rezept für einen Premium London Dry Gin. Schon damals gehörten Wacholderbeeren, Engelwurz, Koriander, Bittermandeln, Kassiarinde, Iriswurzeln, Süßholzwurzel und Zitronenschalenöl zu den Zutaten. 1959 wurde das Rezept in einer nordenglischen Brennerei wiederentdeckt und um zwei weitere Zutaten ergänzt."

Fragen! Antworten?

Anlass zur Frage und Antwort ist der Artikel in der Mixology 6/2011. Unter der Überschrift "250 Jahre Stil und Individualität - Bombay Saphire Gin -", Text: Minna Funk, wird einiges zu diesem Gin aufgeführt.

Ich möchte hier nicht weiter auf das eigentliche Produkt eingehen, wer dennoch mehr darüber wissen möchte, der klickt hier.

Soweit ich richtig informiert bin, ist Bombay Sapphire eine seit 1987 eingeführte Gin-Marke, die seit 1998 zu Bacardi gehört. 
Weiterhin heißt es, dass die Rezeptur unverändert aus dem Jahre 1761 stamme, die im Norden Englands kreiert und von Generation zu Generation weitergereicht wurde.

Und hier stellt sich mir die Frage, wer hat diese Rezeptur eigentlich ins Leben gerufen und wie darf man die Äußerung "...von Generation zu Generation weitergereicht..." verstehen? Handelt es sich dabei um familiäre Generationen, wie es in so vielen Betrieben der Fall ist/war? Und wenn ja, erstaunt es mich, dass die genaue Zusammensetzung ein offenes Geheimnis ist. Halten andere Betriebe es mit ihren Generations-Rezepten doch ganz anders.

Nun, eine Gin-Marke die heuer ihr 25 jähriges Jubiläum zu feiern hat und sich 250 Jahre Stil und Individualität auf die Fahne schreibt, aber keinen Namen für die 1761er Rezeptur zu nennen hat.

Ist es doch nur Marketing?! 

Darauf hätte ich gern eine Antwort!
Wer weiß mehr darüber und kann mit belegbaren Informationen Auskunft geben?
  


Freitag, 30. Dezember 2011

Silvester...


Es ist soweit, 2012 steht vor uns.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Feiern und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Samstag, 3. Dezember 2011

Antiquariat...

Man weiß um meine Leidenschaft zu alten Dingen, Bücher, Gläser Shaker uvm. Sammler mit Macke - Antiquariat?! Nö, ich bewahre nur historisches Gut, für die kulturelle Erhaltung! So erklärt sich das doch viel schöner ;-)).
Einer meiner Stammgäste hielt vor drei Tagen bei mir an der Bar dieses Buch in der Hand und fragte mich freudig, ob ich dieses denn schon hätte. Nein, war die Antwort und mein Blick fokussierte sofort das Objekt der Begierde. Mit einem breiten Grinsen seiner Seits hieß es dann - "jetzt schon...". 

"Die Haus und Hotel Bar"
von Martin Heile
Lehrbuch des Mixens, Bowle- und Punsch- Brauens für den Hotelier, Gastwirt und Privatgastgeber
Fachbuchverlag "LUCULLUS", Chieming am See

Ein kleines Alkohol-Lexikon für kultivierte Gaumen und solche, die es werden wollen, 139 Seiten. 


Dieses ungefähr 1950 erschienene Buch enthält die Rezepte für 73 Cocktails, 39 Bowlen und 35 Punsche. Daneben verschiedene Hausmischungen internationaler Bars.
Illustrationen auf 2 farbigen und 9 s/w - Seiten.


Die aufgeführten Mixturen sind Teilweise etwas eigen aber dennoch interessant. 


Ein kleiner Einblick ins Buch:


Claret-Cuo à la Delmonico


Delmomico's - "known all over the world as New Yorks most prominent restaurant" heißt  der Sammelpunkt der politischen Diktatoren, der Petroleum-, Stahl- und Eisenbahnkönige der freien Republik jenseits der großen "kalten Ente", die auf den Seekarten prosaischerweise als Atlantischer Ozean bezeichnet wird. Nicht nur eine Auslese des starken Geschlechts stillt dort seinen republikanischen bzw. demokratischen Durst, auch das bei weitem stärkere Geschlecht Amerikas, fair sex genannt, entsendet seine schönsten Vertreterinnen zu Delmonico's und setzt manche Million Dollars wieder in Umlauf, die sonst in shares oder bonds angelegt worden wäre.


Der Barchef, der für einen Markmillionär kaum noch ein kollegiales Kopfnicken übrig hat, gewöhnliche Frankenmillionäre aber schon gar als arme Reisende ansehen könnte, verriet uns in einer leutseligen Stunde das Rezept, bei dem sich der alte Vanderbilt und sein Schwiegersohn, der Herzog von Marlborough, gefunden haben:


Je ein Likörgläschen voll Curacao Triple Sec, Chartreuse, Cognac, Cherry Brandy, Maraschino, Jamaika Rum, ein Esslöffel Zucker, 1/8 Rotwein (Cote du Rhone), ein Streifen frische Gurkenschale, ein achtel Bündchen Krauseminze.
Einige Eisstücke und reichliche Dekoration, den Glasrand einer großen Ohioschale mit Zitrone einreiben und in Zucker tauchen.
Eine Zitronenspirale aus einer ganzen Zitronenschale in das Glas einhängen lassen und weiter mit einer Dekoration von Beerenfrüchten, Zitronen, Orangen, Ananasscheiben, Gurkenschale, Olive, Kirschen, Bananen und weiteren Saisonfrüchten garnieren.



Sonntag, 20. November 2011

Unfassbarer Buchpreis...

Wo hatte ich nur über das neu geschriebene Rum Buch gelesen? Ich weiß es nicht mehr aber darum geht es auch gar nicht. Es war jedenfalls Anlass genug für mich mal bei Amazon wieder vorbei zu schauen, in der Hoffnung, dass ich das "Das Rum Buch" von Edward Hamilton nochmals bekomme. Dieses Werk wollte ich eh schon seit langem als Geschenk für einen guten Freund auftreiben, bis dato aber leider vergebens. Und nun schau mal einer an, bei Amazon werden zwei Exemplare "gebraucht" angeboten. Aber lese ich da richtig?! Ab 248,99 € ist dieses zu erwerben!!! Wow, da habe ich ja richtig Kohle bei mir im Schrank zu stehen, denn ich bin stolzer Besitzer dieses Buches (seit DM-Zeiten). Ich weiß gar nicht mehr was ich damals dafür abgedrückt habe (in DM), aber so viel war das mit Sicherheit nicht. 
Es ist Sagenhaft, wie schnell ein solches Werk an Wertzuwachs erfährt. Normalerweise dauert es mindestens einige Dekaden. Bücher als Wertanlage?! Ich hatte dieses Thema schon mal für Spirituosen.

Jedenfalls handelt es sich um ein fantastisches Buch.
Ein kurzer Einblick der Kundenrezensionen, denen ich absolut beipflichte, sollen hier den Leser einen schnellen Einblick gewähren.

1. >>Edward Hamilton gelingt es, einem das Flair des karibischen Rums näher zu bringen. Neben den farbigen Etiquettenabbildungen, die eine wertvolle Orientierung bilden gefallen mir auch die unkonventionellen Rezepte am Ende des Buches. Zudem wird ein guter Überblick über die Herstellungsmethoden gegeben und nach der sich angenehm lesenden Lektüre hat man sicherlich Lust auf ein Glas karibischen Rum.<<

2. >>Ed Hamiltons Rum-Buch ist immer noch ein Klassiker und wer noch ein Exemplar im modernen Antiquariat findet, kann sich glücklich schätzen.
Mittlerweile hat das kurzweilige Buch aber schon einige Jahre auf dem Buckel. Da würde ich würde mir eine aktualisierte Neuauflage - besser noch: ein richtig schönes, fettes Nachschlagewerk vom segelnden Rumexperten wünschen. Doch welcher Verlag traut sich an das Thema heran?<<

Nun, wer gerade das Geld locker hat, dem kann ich es dennoch sehr empfehlen. 

Mittwoch, 16. November 2011

EUROPE CONTEST...

Was ich so alles mag...

Nun, Campari und Chartreuse gehören definitiv zu meinen Favoriten und das gern ohne alles. 
Doch heute kam mir der Gedanke; wie wäre es, wenn man französische Romantik mit italienische Leidenschaft kombiniert? Und damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt, soll das ganze durch die Bittere Wahrheit aus Deutschland begleitet werden - Süßes sonst gibt's Saures!!! Auf beides wird nicht verzichtet.

Los geht's!!!

3cl Campari
2cl Chartreuse Verte
1,5cl Zitronensaft
1 BL Läuterzucker
2-3 Dashes TBT Creole Bitter

Das Ganze shaken, in ein Cocktailglas abseihen und mit einer Zitronenzeste abspritzen.

Cheers!!!

Samstag, 12. November 2011

Jamaica - Jah mon..

Ich war eine Woche in Jamaika, das erste Mal! Hatte einige Vorurteile...alleinreisende Frau, nervige Jamaikaner, Drogen, all-inclusive Touristen etc. Aber was soll ich sagen, hatte eine coole Zeit! In zwei Tagen ging es rund um die Insel und die tropische Natur ist ein Traum. Grün, viele Wasserfälle und nicht zu vergessen Negril. Wirklich ein paradiesischer Strand, feinster Puderzuckersand, flach einfallend karibisch, grünes Wasser, 30 Grad. Noch Fragen?

Hauptgetränk ist Bier und Rumpunsch..den bekommt man ständig in die Hand gedrückt. Irgendeine fertige tropische Fruchtsaftmischung und Overproof 73% Rum :-)

Berichten möchte ich über das berühmte Ricks Cafe rickscafejamaica,. Eine ehemalige Beachhütte die am Ende von Negril auf den Klippen liegt.  Mittlerweile ist ein Eventlokal, mit Pool, Shop und Livemusik geworden ist. Der Kult dreht sich um den tollsten Sonnenuntergang, den man in Jamaika bewundern kann.
Alle Touristen aus den umliegenden All-inclusive Resort finden sich gegen 5 Uhr nachmittags hier ein um den Cliffjumpern zuzuschauen. Trainierte, junge Jamaikaner machen eine grosse Show um jeden Sprung aus teilweise 14 m Höhe und auch manch ein Tourist versucht sein Glück aus 7 m, um dann "elegant" auf dem Bauch oder Rücken zu platschen.
Allerdings nicht zu empfehlen, es gab schon eine Menge Verletzte.. Also schauen wir lieber zu und trinken dabei ein kaltes Red Stripe Bier, was nette Mädels immer wieder vorbeibringen.
Auch die Springer drehen immer wieder ihre Runde um Trinkgeld einzusammeln.
Also falls Ihr dort vorbeikommt, es ist einen Besuch wert!

Euer
 Zeitgeist

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Danke...

Heute möchte ich mich wieder einmal für ein besonderes Geschenk bedanken, eine Flasche Monkey 47.
Das dieser Gin wirklich eine Besonderheit ist (für mich allemal) dürfte vielen ja nun schon bekannt sein, denn es wurde viel und ausgiebig darüber berichtet. Nein? Ein Link zur Information.


Darüber hinaus möchte ich Dir, mein lieber Freund, nochmals zur Vaterschaft gratulieren.


Und wer gern mal den frisch gewordenen Vater besuchen möchte, den kann ich dazu seinen Laden "Laura's" in Dachau sehr empfehlen.
Ein kleines aber sehr feines Restaurant, sehr gute Küche und tolle Weine.
Schade nur, dass dieser nicht in München ist - für mich zu mindestens, denn dann wäre ich öfter da.
Für all meine Leser die irgendwann mal in Dachau sein sollten, schaut vorbei und genießt das tolle Ambiente, Küche und Getränke (Reservierung ist vom Vorteil).


Freitag, 7. Oktober 2011

Haustrunk...

Ach was gibt es Feineres als ein Feierabendtrunk...Wie blöd nur, dass ich meistens nach Feierabend mit dem Auto fahren muss. Macht nichts, daran habe ich mich schon gewöhnt und da die Münchner Polizei zur nächtlichen Stunde gern ihre Präsenz zeigt, heißt es o,o zu bleiben -Mikrokosmos München. Also, daheim angekommen gönne ich mir gern mal noch einen Drink. So auch heute und absolut unspektakulär, aber dennoch MitteilungsbedürftigMir war nach Rum, ein Daiquiri! Mint-Daiquiri?! Aber wo zum Teufel ist die Minze? Nada, keine Minze aber dafür Zitronenmelisse... Also her damit, ist genauso grün und los geht's. Zitronenmelisse mit weißem Rohrzucker kräftig muddlen, frischer Limettensaft, ein Schuss Luxardo Maraschino und Rum (Appleton White) dazu. Kräftig shaken, durch ein Feinsieb abseihen und CHEERS....
Donnerwetter, dass kann sich sehen, äh... schmecken lassen. 
Na ja, wer hat auch schon immer Minze zu Hause??? Da sieht es doch mit Zitronenmelisse ganz anders aus - oder?! ;-)))

Dienstag, 4. Oktober 2011

Stammgäste?!

Wer kennt sie nicht, die immer wiederkehrenden und nervigen Gäste, die man ungern in die Kategorie  "Stammgäste" einstuft.

Sie - schleicht zur späten Stunde außen um den Laden herum und inspiziert das Innere durch das Fenster. Marschiert dann anschließend wie die GSG 9 in den Laden und macht halt an der Bar, um ihre blöde Frage zu stellen " Sind die Cocktails jetzt vergünstigt?". Was für eine bescheuerte Frage, denn die Antwort ist ihr bekannt. Schnell den Drink gezaubert und Ohren gespitzt, denn jetzt beginnt ein Schlürf-Konzert der feinen Art. Ausgetrunken und mit ein paar Cent Trinkgeld zum Dank,  verlässt SIE  (Gott sei Dank) die Bar.
PS: Ich habe den ganzen Abend nur auf DICH gewartet...

Oder meine zwei Jungs, die mich mindestens dreimal die Woche beehren.
Und täglich grüßt das Murmeltier
Jedes mal das gleiche. Fußball, Autos und Handys. Nichts gegen diese Themen, aber das man sich jedes mal dabei NEU entdecken kann - nervig und verwunderlich. Man sollte weghören, könnte man meinen, aber diese Unterhaltungen verlaufen zu endlosen Diskussionen - Lautstark!
Ich kann es nicht mehr hören!!!
Ach gäbe man diesen Herren doch nur die Chance, DIE SIE VERDIENT HABEN, so hätten wir die Besten Fußballer,- Handys,-Autos und und und auf der Welt. Aber nein, die (ihre) Welt wird bei mir an der Bar gestaltet und endlos (Inhaltslos) diskutiert und geformt.

Zum Glück sind es nur sehr sehr wenige (Stamm)-Gäste, über deren Erscheinen ich leider nur die Augenbraue hochziehen kann. Es sind aber genau jene, die mich oft an meine Grenzen bringen. 

Ich fordere Schmerzensgeld!!!



Freitag, 30. September 2011

Absolute Leere...

Gestern bin ich darauf angesprochen worden, was denn mit meinem Blog los wäre bzw. vielmehr, warum sich hier nichts tut.

Meine liebe Leserschaft, es ist nicht das erste mal, dass ich die Feder ruhen lasse.
Der Grund???
Es sind persönliche Belange, die mich zu sehr eingenommen haben und erschwert kommt hinzu, dass mir meine berufliche Wirkungsstätte gerade die Leidenschaft und Kreativität zerfrisst.

Oft saß ich da und wollte schreiben...
Aber was soll man aus einer Leere heraus schreiben?!

Ich verspreche Besserung und werde dieses Blog nicht verrotten lassen.

Auf baldige News,

B@rGeist